Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik: Besser, einfacher - sicher?

07.11.2017 16:30

Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik:  Besser, einfacher - sicher?

Augmented Reality und Smart City - wie sicher ist die schöne neue Eisenbahnwelt?

Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik: Besser, einfacher - sicher?

Die Bahnbranche diskutiert auf dem Signal+Draht-Kongress

 

Stuttgart, 07.11.2017:  Die Bahnbranche setzt auf vernetzten Fortschritt und arbeitet an einer allumfassenden Digitalisierung. Doch was bedeutet das für die Leit- und Sicherungstechnik? Welchen Nutzen bringt der Einsatz von Augmented Reality? Und wie sieht es mit der Informationssicherheit aus? Wenn sich die Teilnehmer des Signal+Draht-Kongresses dieses Jahr zum 17. Mal treffen, steht die digitale Zukunft im Mittelpunkt.

Die Bahnbranche hat sich einer allumfassenden Digitalisierung verschrieben und treibt die unterschiedlichsten Initiativen voran. So will die Deutsche Bahn in Kürze Augmented Reality einsetzen, um Bahnkunden schneller zu ihrem reservierten Sitzplatz zu geleiten. Sie investiert in Projekte zur Smart City und setzt bei Bauprojekten auf das Building Information Modeling (BIM). Das BIM digitalisiert sämtliche Prozesse bei Bauprojekten und vereinfacht so die Projektplanung, -Durchführung und –Überwachung. Die Devise lautet: Besser, einfacher, komfortabler.
 

Zünglein an der Waage

So lockt die schöne neue Eisenbahnwelt mit zukunftsweisenden Versprechen von Vereinfachung und Modernisierung. Es entstehen veränderte Arbeitsprozesse und Perspektiven für modernere Systeme. Wenn jedoch Andreas Langer von der ICS AG aus Stuttgart am 9. und 10. November den Vorträgen und Diskussionen auf dem Signal+Draht-Kongress beiwohnt, wird er sich die Frage stellen: Ist das alles denn sicher?

„Mit der Einführung des BIM geht die Deutsche Bahn einen weiteren Schritt in Richtung digitalisierte Öffnung. Da jeder auf das System zugreifen kann, der an dem Projekt beteiligt ist, muss man sich fragen, ob das System auch den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht. Oder bietet es etwa Cyberkriminellen ein unerwünschtes Einfallstor?“, warnt der Key Account Manager für den Bereich Transportation.

Sicherheitskonzepte gemeinsam erarbeiten

Die ICS AG hat sich, neben ihren klassischen Bereichen des Engineering über die komplette Prozesskette der Leit- und Sicherungstechnik, zusätzlich in den letzten Jahren auf IT- und Informationssicherheit spezialisiert und gestaltet aktiv die Umsetzung der KRITIS-Verordnung des BSI mit. Zusätzlich engagiert sie sich bei CYSIS, der Forschungskooperation Cyber-Security für sicherheitskritische Infrastrukturen, einer Initiative der Deutschen Bahn und der TU Darmstadt. CYSIS erarbeitet Konzepte, wie man der stetig wachsenden Bedrohung durch Cyberkriminelle in einem durchdigitalisierten Bahnumfeld gemeinsam begegnen kann. Für ihre Kunden aus der Industrie- und Bahnbranche entwickelt das IT-Beratungs- und Engineering-Unternehmen normenkonforme Methoden und Lösungsansätze für Aufgabenstellungen rund um das Thema IT-Security.

Seit 2009 ist die ICS AG Sponsor des Signal+Draht-Kongresses und sitzt im Redaktionsbeirat der Signal+Draht. Sie wird auch dieses Jahr wieder mit einem Infostand anwesend sein. „Ich freue mich auf den Austausch mit den Teilnehmern“, sagt Andreas Langer. Das Programm verspricht interessante Vorträge und belebte Diskussionen.

Der Signal+Draht-Kongress findet am 9. und 10. November in Fulda statt.
Die ICS AG ist mit einem Infostand im Foyer vertreten und freut sich auf konstruktive Gespräche.

(Autor: Julia Grewe)

Bitte teilen via: