#DSGVO: Überregulierung als Hemmschuh für #B2B-Mittelstand?

23.05.2019 14:15

#DSGVO: Überregulierung als Hemmschuh für #B2B-Mittelstand?

Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat ein Jahr nach ihrer Einführung noch immer großen Einfluss auf den deutschen B2B-Mittelstand. Unternehmen haben mit den Auswirkungen zu kämpfen.

Dank der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 wurde ein europaweites State-ment für den Schutz personenbezogener Daten gesetzt – in erster Linie um Marktgiganten wie Facebook, Google oder Amazon in ihre Schranken zu weisen. Aber auch der deutsche Mittelstand ist von dieser Neuregelung stark betroffen.

Große Herausforderung für Unternehmen

Silke Lang, Vorstand des Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) und Director Marketing Mobile Hydraulics bei der Bosch Rexroth AG, bewertet die aktuelle Situation im Industriemarketing folgendermaßen: „Datenschutz hatte in Deutschland schon immer einen hohen Stellenwert. Aber die massive Verschärfung des angedrohten Strafmaßes, die Komplexität der Prozesse in den Unternehmen und die Unsicherheit bei der Auslegung der neuen Verordnung in der praktischen Rechtsprechung stellen die Betriebe vor große Herausforderungen.“

Noch gab es keine großen Abmahnwellen, aber die DSGVO ist jung und mittlerweile wurden die ersten Bußgelder in Europa und auch in Deutschland verhängt. Auch wenn das Ziel der DSGVO nicht die Regulierung von Marktverhalten ist, bleibt die Unsicherheit.