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Extrembedingungen im Dauerbetrieb

11.10.2019 17:14

Extrembedingungen im Dauerbetrieb

Antriebe neuester Generation waren für Wender einer Kastenmälzerei gefragt. NORD DRIVESYSTEMS konnte mit der grundsätzlich langen Lebensdauer seiner Produkte sowie dem besonders effektiven Korrosionsschutz punkten.

Extrembedingungen im Dauerbetrieb

 

Wie ein Bier schmeckt, bestimmt maßgeblich das verwendete Malz. Geschmacksnuancen entstehen in einem aufwendigen Produktionsprozess in Mälzereianlagen. In der Kastenmälzerei, früher die gängigste Form der pneumatischen Mälzerei und auch heute noch sehr beliebt, wird das Getreide in viereckigen Keimkästen zum Keimen gebracht und mechanisch gewendet. Die Maschinen sind hierfür fast ununterbrochen im Einsatz. 

Einer der bedeutendsten Hersteller Tschechiens für Mälzereianlagen ist Moravske potravinarske strojirny, kurz MOPOS. Das tschechische Unternehmen gilt als Trendsetter technologisch hochmoderner Fertigungslinien. Für eine Mälzerei stattete MOPOS unlängst acht Wender mit 112 Flachgetrieben mit Glattmotoren und acht Fahrantrieben der neuesten Generation von NORD DRIVESYSTEMS aus. Die eingesetzten Komponenten müssen hochgradig gegen Korrosion geschützt sein. 

Da das Mälzen jeder Charge mehrere Tage dauert, war Antriebstechnik mit langer Lebensdauer gefordert. Bei Produktionsumgebungen mit einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent bedürfen die mechanischen Teile glatter, selbstablaufender Oberflächen sowie eines speziellen Korrosionsschutzes, der auch dem kontinuierlich im Mälzprozess entstehenden H2CO3 standhält. Die Oberflächenveredelung schützt auch gegen die unter Hochdruck aufgebrachten chemischen Reinigungsmittel. Die Antriebe sind darüber hinaus mit einem hochwertigen, chemikalienbeständigen Lacksystem geschützt und vertikal verbaut, wodurch sie zusätzlich wenig Angriffsfläche bieten.

Zur Steuerung wurden die NORD-Frequenzumrichter der Reihe SK 500E eingesetzt, die nun den Geschwindigkeitswechsel der Motoren in den unterschiedlichen Phasen des Keimprozesses koordinieren.

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