Fernüberwachung einer Pumpenstation

26.10.2017 10:32

Fernüberwachung einer Pumpenstation

Entdecken Sie eine beispielhafte Lösung von Lovato Electric, wie mittels lokaler Steuergeräte und einer modernen Überwachungssoftware „Synergy,“ eine weit entfernte Pumpenstation

Fernüberwachung und Steuerung einer Pumpenstation

 

Pumpenstationen stehen oft weit entfernt in der Landschaft,  auf größeren Industriegeländen, in Kellern von Gebäuden ect. und sind also oft schwer zugänglich.

Der Kunde und Verbraucher erwartet aber eine Versorgung z.B. mit Trinkwasser 24h rund um die Uhr und 365 Tage/Jahr, also immer.
Ausfälle in der Versorgung können sowohl im Privatbereich als auch in der Industrie schnell hohe Schäden verursachen.

Eine regelmäßige oder sogar ständige Überwachung der Anlagen ist deshalb oft erforderlich, sowie die rechtzeitigen Meldungen über eventuelle Störungen oder Wartungen die Anstehen. Die Folge ist viel Wartungspersonal das vor Ort, in den Pumpenstationen, relativ wenig zu tun hat und wartet bis etwas kaputt geht oder solche Schäden vorbeugt.

Durch den Einsatz von moderner Überwachungssoftware und elektronischem Antrieb, kann hier diese Wartung sowohl optimiert als auch kostengünstiger gestaltet werden.

Typische Schaltelemente in einer Pumpenstation: 

Moderne Pumpenstationen setzen oft elektronische Soft-Motorstarter ein, um einen sanften und energiesparenden Start der Motoren zu ermöglichen. Hierdurch werden Material und Leitungen geschont und wird Wasserschlag beim Einschalten vorgebeugt.
Die Lebensdauer der Motoren und Anlagen erhöht sich und die Zuverlässigkeit steigt. Gleichzeitig wird Energie eingespart und werden elektrische Leitungen weniger belastet.
Müssen diese Pumpenmotoren auch noch in deren Drehzahl veränderbar sein, wählt man oft Frequenzumrichter für den Antrieb.
Automatische Regelungen um z.B. Druck, Temperatur oder den Durchfluss zu Steuern, wie z.B. PID Regler, sind heute oft schon bei den Frequenzumrichtern eingebaut.

Eine moderne Lösung mit Lovato Electric Produkten sieht wie folgt aus:

Mit der Überwachungs- und Steuersoftware „Synergy“ können sämtlichen Lovato Electric Geräte mit einer Schnittstelle RS485 und MODBUS RTU Protokoll prinzipiell überwacht und gesteuert werden.

Die Motoren werden mit ADXL Soft-Motorstarter angetrieben oder durch Frequenzumrichter VLB3, wenn die Drehzahl veränderbar sein soll. Die Geräte sind oder können mit einer RS485 Schnittstelle mittels Zubehör ausgestattet sein, und über eine Distanz von über 1 km untereinander verbunden werden. (Siehe Bild)  

Um die Daten von dem Gerätebus jetzt auf einen PC mit Ethernet übertragen zu können, wird ein Schnittstellenumsetzer eingesetzt. Der Umsetzer wandelt das RS485 Datenprotokoll um in ein Ethernet Signal. Dieses Signal kann jetzt über einen Standard WIFI-Router mit dem Internet verbunden werden. Auf der anderen Seite, in der Steuerzentrale, befindet sich ein PC mit Internetanschluss.

Die hier installierte Software Synergy kann jetzt direkt die Daten aus den Geräten, wie Soft-Motorstarter und Frequenzumrichter vor Ort lesen, speichern, Alarme erkennen, Datenprotokolle erstellen und versenden, aber auch die Pumpen steuern und ein- und ausschalten. Redundante Pumpen können automatisch die Aufgaben von anderen Pumpen übernehmen, wenn deren Wartungszyklus angebrochen ist. Durch Datenprotokolle und das richtige Auswerten, können sowohl die Zuverlässigkeit erhöht und gleichzeitig die Kosten für Wartungspersonal reduziert werden. Gleichzeitig werden Material und Energie geschont, was die Nachhaltigkeit der Pumpenstationen verbessert.

Fazit:

Moderne Energiemanagement Steuerungen bei der Überwachung von Pumpenstationen bringen den Menschen eine höhere Verfügbarkeit, bessere Zuverlässigkeit, und verursachen weniger Aufwand, liefern bessere und frühere Informationen und Warnungen und sparen Energie.

Fragen Sie unsere Partner, die Lovato Electric – Systemintegratoren, wenn Sie eine ähnliche Lösung anstreben möchten.
Es lohnt sich für Sie und Ihre Umwelt.

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