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FOBA „HELP“: Geschlossenes kamerabasiertes Markiersystem für Medizinprodukte-Ke

20.04.2016 12:22

FOBA „HELP“: Geschlossenes kamerabasiertes Markiersystem für Medizinprodukte-Ke

Hohe Produktvielfalt und geringe bis mittlere Produktionsmengen sind typisch für Hersteller von Medizinprodukten. Kleine Einwegartikel, aber auch wiederverwendbare Risikoklasse III-Produkte unterliegen strengen Qualitätskriterien und müssen dauerhafte Produktsicherheit gewährleisten. HELP (Holistic Enhanced Laser Process) von FOBA ist ein innovativer kamerabasierter Markierprozess, der unterschiedliche Produkte flexibel erkennt und dadurch Markierfehlern vermeidet.

Mehr Prozesssicherheit und Qualität für die Markierung von Medizinprodukten

Auch was die Kennzeichnung aller Produkte gemäß internationaler Standards angeht, werden hohe Anforderungen gestellt. FOBA bietet mit HELP als einziger Hersteller von Lasermarkiersystemen eine integrierte Komplettlösung mit greifbarem Mehrwert für die Produktion von medizinischen Produkten. Das dreistufige geschlossene System erhöht die Prozesssicherheit vor und nach der Laserkennzeichnung und vereinfacht die Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Kennzeichnungsstandards, wie etwa der UDI (Unique Device IdentificationRichtlinien.

Zur Identifizierung der Produkte vor der Markierung und zur automatischen Ausrichtung des Markierinhalts kommt das TTL (Through-the-Lens) Vision System IMP (Intelligente Markierpositionierung) zum Einsatz. Dieses kamerabasierte System stellt sicher, dass nur die korrekte Markierung in der richtigen Position auf dem richtigen Produkt aufgebracht werden kann. Nach Abschluss der Lasermarkierung wird diese mittels optischer Zeichenerkennung (OCV Optical Character Verification) und 2D Code-Validierung im Rahmen des HELP-Prozesses geprüft.

Alle Prozessschritte – von der Produktprüfung über die Markierausrichtung und anschließende Laserkennzeichnung bis hin zur Markierprüfung und Code-Rücklesung – werden mit nur einem System und unter Verbleib des Produkts im geschlossenen Prozess einer einzigen Lasermarkiermaschine möglich. Der dreistufige Markierprozess beginnt mit der Teile-Validierung, bei der das Kamerasystem prüft, ob das richtige Produkt ohne Beschädigung vorliegt und ob noch keine Kennzeichnung vorhanden ist. Der Markierinhalt wird automatisch je nach Lage des Produkts darauf ausrichtet, so dass die Markierung automatisch an der richtigen Position entsteht. In einer zweiten Stufe findet die Laserkennzeichnung selbst statt. Die Markier-Validierung nach der Kennzeichnung, die dritte Stufe, stellt sicher, dass Kontrast, Position und Größe stimmen. Hier erkennt die OCV (Optical Character Verification) außerdem, ob die richtigen Inhalte widergegeben wurden, und die und 2D-Codes können noch einmal ausgelesen, geprüft und klassifiziert werden.

Hersteller profitieren vom HELP-Prozess in vielfacher Weise: Lückenlose Rückverfolgbarkeit, verbesserte Produktqualität, Einhaltung von internationalen Kennzeichnungsvorschriften, Flexibilisierung des Produktionsprozesses, geringere Kosten durch weniger Ausschuss, Effizienzsteigerung durch Standardisierung und Prozesssicherheit.

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