Generation Y – Arbeiten in der Zukunft?!

14.10.2015 17:29

Generation Y – Arbeiten in der Zukunft?!

Freiburg. Die studentische Unternehmensberatung TriRhena Consulting e.V. hatte mit der Vitra AG zur Podiumsdiskussion in die Aula der Albert-Ludwigs Universität in Freiburg geladen, um mit renommierten Rednern über die 'Generation Y' zu diskutieren. Der CEO von VITRA Deutschland führte mit einem Impulsvortrag in das Thema ein.

Rund Studierende und Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung der studentischen Unternehmensberatung TriRhena Consulting e.V. und der Vitra AG, um den Einschätzungen der Experten auf dem Podium zu folgen. Mitveranstalter waren die Fachschaft Wirtschaftswissenschaften und das Gründerbüro der Universität Freiburg. Die Podiumsdiskussion wurde zeitgleich bei Twitter über ein Livestream App übertragen, so dass auch interessierte Menschen, die nicht vor Ort waren, der Diskussion folgen konnten.

Renommierte Gäste ...

Neben dem Wirtschaftsweisen Prof. Dr. Lars Feld (Eucken Institut Freiburg) und dem CEO von Vitra Deutschland, Rudolf Pütz, waren Tobias Oeftering, Geschäftsführung der 3BL - Sustainability & Accounting, als Vertreter der Generation Y und Prof. Dr. Bernd Fitzenberger, empirische Arbeitsmarktforschung HU Berlin, vertreten. Nach einer Präsentation von Rudolf Pütz, wie sich Vitra als Möbelhersteller im Wohn- und Arbeitsbereich die Arbeit der Zukunft vorstellt, diskutierten die Redner über die Auswirkungen der Generation Y auf den Arbeitsmarkt und die deutsche Wirtschaft. Als Generation Y wird diejenige Bevölkerungskohorte genannt, deren Mitglieder im Zeitraum von etwa bis zu den Teenagern zählten.

Sie sind mit dem Computer aufgewachsen, mobile Kommunikation gehört zu ihrer Lebensweise und sie gelten als gut ausgebildet. Ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität werden angestrebt. Die Diskussion drehte sich vor allem um den Wunsch der Generation Y. Sie will nicht mehr dem Beruf alles andere im Leben unterordnen. Sie  fordert eine Balance zwischen Beruf und Freizeit. Arbeit muss glücklich machen, durch einen Job, der ihr einen Sinn bietet. Die Redner waren sich aber einig, dass ein Pessimismus, der häufig auch in den Medien über diese Generation verbreitet wird, fehl am Platz ist. Den Professoren fiel auf, dass viele Kompetenzen, die ihre Generation noch erlernen musste, heute gang und gäbe sind.

... diskutieren über die 'Generation Y'.

So müssten die Studierenden nicht mehr erst in der Universität erlernen, wie man richtig präsentiert, sondern dies wurde schon in der Schule vermittelt. Auch der Wille sich in studentischen Initiativen oder Gruppen zu engagieren, würde dem Pessimismus einer „faulen egoistischen Generation“ widersprechen. Dennoch gebe es Widersprüche in der Generation. Einerseits fordern die jungen Menschen Selbstbestimmtheit in Leben und Beruf, würden aber selten an eine eigene Existenzgründung denken, wo doch überall Start-Ups gefördert werden. Es überrascht genauso, dass zwar eine sogenannte „Work-Life Balance“ gefordert wird, in Umfragen dann aber als Wunschberuf „Beamter“ angegeben wird.

Nach knapp zwei Stunden endete eine spannende und abwechslungsreiche Diskussion. Im Nachgang wurden bei einem Buffet die Themen nochmals vertieft. Von allen Seiten wurde diese Diskussion als gelungen angesehen, so dass für eine weitere Podiumsdiskussion geplant wird. Als überaus positiv bezeichnete die Prorektorin Frau Prof. Zacharias, die auch das Grußwort gehalten hatte, dass das Publikum zu gleichen Teilen aus Studierenden und Unternehmerinnen und Unternehmern bestand. Diese Veranstaltung war der beste Beweis, wie leistungsfähig die heute Generation ist und wie sie mit geringen Mitteln eine professionelle Veranstaltung auf die Beine stellen kann.

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