Alles im Griff: Tischtennisschläger für Profis

20.02.2017 14:31

Alles im Griff: Tischtennisschläger für Profis

Mehr als Liebe! „Das Holz ist die Seele des Schlägers“, sagte einst der frühere Weltmeister Stellan Bengtsson. Tatsächlich hängen viele Spieler mit Inbrunst an ihrem Holz, und manche Profis betreiben gar einen an Aberglauben grenzenden Schlägerkult.

Herstellung von Tischtennisschläger:
Holzart und Restfeuchtigkeit, Größe, Gewicht und Griffform – alles spielt eine Rolle!


Liebevolle Aufmerksamkeit:
Als Spieler benutzte Jörg Roßkopf über eineinhalb Jahrzehnte dasselbe Schlägerholz. Das hegte und pflegte er.

Das Jahr 2000 war kein gewöhnliches für den Tischtennissport. Der Ball wurde größer. Das Time-out wurde eingeführt. Und als wäre das nicht genug des Wandels, sorgte Jörg Roßkopf für noch eine weitere Veränderung: Deutschlands Rekordnationalspieler und Mister Tischtennis wechselte im Millenniumjahr zum ersten Mal in seiner Profikarriere das Schlägerholz.

Das erste Bundesligaspiel für Borussia Düsseldorf 1985, der legendäre WM-Titel im Doppel mit Steffen Fetzner 1989 in Dortmund, der EM-Gewinn von Stuttgart 1992, die Olympia-Medaille 1996 in Atlanta. Die großen Meilensteine seiner beeindruckenden Laufbahn hatte der heutige Herren- Nationaltrainer zuvor alle mit ein und demselben Holz durchlaufen. Bis er es im Jahr 2000 in den Ruhestand schickte. „Es hat perfekt in der Hand gelegen. Ich hatte immer ein gutes Vertrauen“, erinnert sich Roßkopf zurück an seinen Schläger.

Vergleichbare Fähigkeiten wie Roßkopf am Tisch haben nur wenige Aktive, eine ähnlich spezielle Beziehung zu ihrem Schlägerholz allerdings etliche. Ein Tischtennisschläger ist für sie alles – aber kein Sportgerät von Beliebigkeit. Stattdessen ist es für manch einen ein Wegbegleiter über Jahre und Jahrzehnte. Es wird gepflegt und behütet. Nicht einmal die Mannschaftskollegen dürfen ihm zu nahe kommen. Und so viele technische Innovationen auch auf den Markt gespült werden, sie alle buhlen vergeblich um die Gunst solcher Spieler, die jeder Aktive kennt, wenn er nicht selbst einer von ihnen ist.

Was aber ist dran am Schlägerkult?
Was ist abergläubische Überhöhung und was sinnvolle Gewöhnung?
Und was ist mittlerweile state of the art bei den derzeit besten Spielerinnen und Spielern der Welt?

Antworten auf derlei Fragen findet man bei der Firma Soulspin. Hier sorgen computer - gesteuerte Maschinen von isel Germany AG für höchste Präzision bei der Herstellung von Tischtennisschläger!

Quelle: tischtennis – Magazin des DTTB, Ausgabe 2/2017