Influencer-Marketing: Deutscher Mittelstand muss Mut beweisen

18.02.2020 17:15

Influencer-Marketing: Deutscher Mittelstand muss Mut beweisen

nfluencer-Marketing gewinnt zunehmend an Bedeutung, auch im B2B-Bereich. Doch den deutschen Mittelstand hat das Thema noch kaum erreicht, da oftmals das Know-how fehlt – es mangelt an Strategie, Nachhaltigkeit und Best Cases.

Influencer-Marketing als neue Form des Empfehlungsmarketings bietet sowohl großen als auch kleinen mittelständischen Industrieunternehmen Chancen, die Bekanntheit zu steigern und die Marke zu stärken. Doch den deutschen Mittelstand hat das Thema noch kaum erreicht, da oftmals das Know-how fehlt – es mangelt an Strategie, Nachhaltigkeit und Best Cases. Um Influencer Marketing im Unternehmen zu verankern, bedarf es eines Umdenkens, wie die Influencer-Experten von Fink & Fuchs im Rahmen einer Veranstaltung des bvik – der Industrie-Verband für Kommunikation & Marketing, deutlich machten.

Suche nach passenden Influencern als Herkulesaufgabe

Die wohl größte Herausforderung im B2B-Bereich besteht laut Stefan Weigl, Senior Account Manager bei der Fink & Fuchs AG, darin die passenden Influencer für die eigenen Produkte zu finden: „Hierfür sollte man sich ausreichend Zeit nehmen. Schließlich geht es nicht nur um eine Kampagne, sondern um den Aufbau von langfristigen Beziehungen, die große Auswirkungen auf das Image haben können. Die Meinungsmacher müssen daher zum Unternehmen und den Produkten passen.“

Da Produkte im B2B-Sektor oftmals sehr komplex sowie die Themen und Zielgruppen sehr speziell sind, ist es laut Weigl schwieriger, passende Personen zu finden, die als Meinungsführer fungieren können, als beispielsweise im B2C-Bereich. Ansatzpunkte für die Recherche bieten unter anderem Monitoring-Tools und soziale Netzwerke wie XING, LinkedIn, Facebook und Twitter. „Als Influencer funktionieren Kunden, Business-Partner, Journalisten und Mitarbeiter im B2B-Bereich deutlich besser, als Promis oder YouTuber. Deren Perspektive liegt näher an der eigenen, sie sind affiner für die behandelten Themen – und damit glaubwürdiger“, so Weigl. Aufgrund spitzerer Zielgruppen, längerer Entscheidungsprozesse und rationaler Käufe spielt vor allem das Vertrauen der Zielgruppe in den Influencer eine entscheidende Rolle. Kurz gesagt: Relevanz und Reputation sind wichtiger als bloße Reichweite. Denn Vertrauen ist bei Kaufentscheidungen im B2B-Bereich ein wesentlicher Faktor.

 

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