+++Listerienbefall – Risikominimierung mit umfassender #Betriebshygiene!+++

28.11.2019 13:24

+++Listerienbefall – Risikominimierung mit umfassender #Betriebshygiene!+++

Die Herstellung, Weiterverarbeitung und Ausgabe von Lebensmitteln erfordert strengste Hygienemaßnahmen, die in den diversen gesetzlichen Grundlagen und den HACCP-Festlegungen detailliert geregelt sind.

Hygiene in der Lebensmittelverarbeitung


Die Hygiene im Bereich der Lebensmittelverarbeitung spielt  eine entscheidende Rolle bei der Erfüllung der geforderten Hygienemaßnahmen. Geschäftsleitung und verantwortliche Führungskräfte tragen hierfür als Betreiber die volle Verantwortung.

Wie wichtig die Überwachung und Desinfektion in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb ist, zeigt aktuell der Fall eines Wurstwarenherstellers, durch dessen Produkte Menschen anhand von Listerien befallenen Lebensmitteln ums Leben gekommen sind. Soweit sollte es nicht kommen – aber falls doch ein Positivbefund vorliegt, muss auch der Ernst der Lage erkannt und entsprechende sofortige Handlungsmaßnahmen eingeleitet werden. Listerien können die meldepflichtige Infektionskrankheit Listeriose verursachen, die bei Infektion durch die Art Listeria monocytogenes auch humanpathogen ist.

Eine umfassende Systemwartung sorgt als vorbeugende Basishygiene dafür, dass die gesetzlichen Anforderungen in diesem Bereich erfüllt sind. Liegt jedoch bereits ein entsprechender Befund vor, empfiehlt es sich, vorab ein Hygieneaudit durchzuführen, um ggf. notwendige Maßnahmen zielgerichtet und effektiv durchzuführen.

Listerien (Listeria monocytogenes) – was ist das?

Bei Listeria monocytogenes handelt es sich um Bakterien, die in unserer Umwelt weit verbreitet sind und deshalb in vielen rohen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln regelmäßig auftreten (BfR, 2017; BfR 2018). Auch in Lebensmittelunternehmen treten diese Keime regelmäßig auf, da sie z. B. über Rohstoffe und Menschen in den Betrieb eingetragen werden. Daher ist es lebensnotwendig, dauerhafte Besiedlungen mit Listeria monocytogenes zu verhindern.

Wie entstehen Gefahrenquellen?

Besonders feuchte Bereiche, die schlecht zugängig und deshalb nicht regelmäßig und vollständig gereinigt und desinfiziert werden können, sind ernstzunehmende Gefahrenquellen. Beispielsweise Stellen an Gullys oder Verdampfern bzw. Verdampferwannen von Kühlanlagen.
Gerade diese Bereiche werden gerne bei Hygienemaßnahmen übersehen und vergessen.

Natürlich sind in Lebensmittelunternehmen, die mit rohen tierischen oder pflanzlichen Lebensmitteln arbeiten, einzelne Positivbefunde unvermeidbar. Das ist auch nicht das Problem – entscheidend ist es, dauerhafte Besiedlungen bzw. Biofilmbildung mit Listeria monocytogenes zu unterbinden. Dies gelingt nur mit umfassenden und fundierten Hygienemaßnahmen.

Bei einer Umgebungsuntersuchung auf Listerien in Lebensmittelbetrieben sind die Aspekte der Häufigkeit und die Orte, an denen Listerien auftreten relevant. Dies bedeutet, dass sowohl im laufenden Betrieb als auch nach Desinfektion und Reinigung eine Analyse des Listerienbefalls – sprich wo und wie hoch die Keimbelastung ist – durchgeführt werden sollte.

Wie geht man auf Nummer sicher?

Ganz klar - mit dem richtigen Partner an seiner Seite! Die Gesa Hygiene-Gruppe zeichnet sich durch interdisziplinären und ganzheitlichen Hygiene-Service aus und bietet für unterschiedlichste Kundengruppen maßgeschneiderte, nachhaltige Lösungen. Die fachübergreifende Kompetenz, hohe Effizienz, kurze Entscheidungswege und ein reibungsloser Prozessablauf werden Sie überzeugen.

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