Schnell und ökonomisch Wasserstrahlschneiden bei 6.200 bar

29.11.2016 12:06

Schnell und ökonomisch Wasserstrahlschneiden bei 6.200 bar

KMT stellt seine neueste Entwicklung im Bereich der Hochdruckpumpen für das Wasserstrahlschneiden vor: Mit der neuen Modellreihe STREAMLINE PRO-III macht das Unternehmen das Wasserstrahlschneiden im Ultra-Hochdruckbereich von bis zu 6.200 bar effektiver.

Auf der EuroBLECH 2016 hat KMT Waterjet Systems seine neueste Entwicklung im Bereich der Hochdruckpumpen für das Wasserstrahlschneiden vorgestellt: Mit der neuen Modellreihe STREAMLINE PRO-III macht das Unternehmen das Wasserstrahlschneiden im Ultra-Hochdruckbereich von bis zu 6.200 bar ein gutes Stück effektiver. Erreicht hat KMT das durch signifikante Verbesserungen im Druckübersetzer – allen voran die neue SUPRALIFE Hochdruckdichtung, für die der Hersteller eine garantierte Laufleistung von 500 Stunden angibt. Mit der 93-kW-Pumpe (125 PS) aus der PRO-III Modellreihe kann KMT nun die eine äußerst effiziente Kombination aus Motorleistung und Wasserdruck anbieten, die branchenweit die schnellsten Schnittgeschwindigkeiten ermöglicht.

Mit der Modellreihe STREAMLINE PRO-III bietet KMT Waterjet Systems die neueste Generation seiner erfolgreichen PRO-Pumpenreihe zum Wasserstrahlschneiden bei bis zu 6.200 bar an. Die neue Hochdruckpumpe ermöglicht deutlich längere Laufzeiten – dadurch verlängern sich ebenfalls die Wartungsintervalle; die Betriebskosten sinken und das Wasserstrahlschneiden im Ultra-Hochdruckbereich wird effizienter.

Verbesserte Nutzzeit dank optimierter Konstruktion der SUPRALIFE Hochdruckdichtung

Die verbesserten Laufzeiten verdankt die Pumpe vor allem der neuen SUPRALIFE-Hochdruckdichtung: Um die Nutzzeiten zu verlängern und somit die Effizienz der Hochdruckpumpe zu steigern, hat KMT die Konstruktion der Hochdruckdichtung überarbeitet. Heraus kam ein Dichtungspaket, das nicht mehr wie bisher in die Bohrung des Hochdruckzylinders eingebaut, sondern in eine Kartusche integriert ist, die gegen eine Abfasung am Ende des Zylinders abdichtet. Somit wird eine Beschädigung in der Zylinderbohrung vermieden und die Lebensdauer der Hochdruckdichtung sowie des Zylinderkörpers erhöht. Damit dieses Zusammenspiel von SUPRALIFE-Dichtung und Hochdruckzylinder bestmöglich funktioniert, bedarf es einer konstanten Vorspannung des Systems. Diese wird durch eine hydraulische Vorspannvorrichtung realisiert. Um die Wartungsarbeiten zu erleichtern, wird dazu ein spezieller Werkzeugsatz verwendet, der bei jeder durchgeführten Wartung die erforderliche Vorspannung gewährleistet. Bei sachgemäßer Behandlung garantiert KMT Waterjet Systems eine Mindestlaufzeit von 500 Stunden für die neue SUPRALIFE Hochdruckdichtung.

Zudem konnte KMT seine mehr als 40-jährige Erfahrung in der Konstruktion von Druckübersetzern dazu nutzen, einen optimalen Materialeinsatz sowie die Einhaltung höchster Präzision und engster Toleranzen zu gewährleisten. Daraus resultiert unter anderem eine optimierte Geometrie der Metall-Dichtung zwischen dem Zylinder und dem Dichtkopf, die dem extremen Wasserdruck von bis zu 6.200 bar länger standhält als konventionelle Technologien und somit die Lebensdauer des Druckübersetzers insgesamt erhöht.

Einfache Nachrüstung älterer Pumpenmodelle

Für alle Kunden, die bereits jetzt im Ultra-Hochdruckbereich arbeiten und eine KMT-Hochdruckpumpe der Modellreihe STREAMLINE PRO-I oder PRO-2 betreiben, bietet KMT ein Upgrade-Kit an. Somit können auch bestehende Kunden von den Vorteilen des PRO-III Druckübersetzers profitieren. Das Upgrade-Kit beinhaltet den neuen Druckübersetzer sowie entsprechendes Installationsmaterial und lässt sich problemlos auf allen Pumpen der PRO-Reihe installieren.

6.200 bar spart doppelt

Mit der STREAMLINE PRO-III Hochdruckpumpe wird das Wasserstrahlschneiden bei 6.200 bar effizienter: Die längeren Laufzeiten der Hochdruckkomponenten wirken sich positiv auf die Maschinenlaufzeit und damit auf den gesamten Produktionsprozess aus. Zudem bietet das Modell STREAMLINE PRO-III 125 eine Kombination von Motorleistung und Schneiddruck, die es in der Branche nicht noch einmal gibt. Mit 93 kW / 125 PS können bei Maximaldruck zwei Schneiddüsen mit einem Durchmesser von 0,28 mm oder eine Düse mit bis zu 0,38 mm genutzt werden. Dadurch kann die Schnittgeschwindigkeit im Vergleich zu herkömmlichen 4100-bar-Anwendungen um bis zu 50% gesteigert werden – in einigen Fällen sogar darüber hinaus. Dabei hat die hohe Schnittgeschwindigkeit zusätzlich den Vorteil, dass pro geschnittenem Werkstück weniger Abrasivmittel benötigt wird – ein wesentlicher Kostentreiber beim Wasserstrahlschneiden. So können Anwender gleich doppelt sparen: Zum einen bei den Betriebskosten der Hochdruckpumpe und zum anderen beim Abrasivverbrauch.