Personalized #Food als Teil des Lifestyles

04.06.2018 08:11

Personalized #Food als Teil des Lifestyles

#Digitalisierung und #Vernetzung begegnen uns an jeder Ecke. Neue Technologien spielen dabei eine wichtige Rolle und revolutionieren maßgeblich auch die Bereiche #Ernährung und #Fitness.

Personalized Food als Teil des Lifestyles

Neue Wege der Lebensmittelherstellung

 

„Digitalisierung“ und „Vernetzung“ begegnen uns an jeder Ecke. Neue Technologien spielen dabei eine wichtige Rolle und revolutionieren maßgeblich auch die Bereiche Ernährung und Fitness. Smart Fitness Devices wie Smart Watches, die Gesundheitsdaten wie Laufstrecken, Schritte, Puls oder Blutdruck tracken, sind nicht mehr aus der Gesellschaft wegzudenken. Via App auf dem Smartphone werden Daten gesammelt und schlagen dem Nutzer individuelle Fitness- oder Gesundheitsempfehlungen vor. Solche personalisierten Empfehlungen eröffnen jedem Anwender die Möglichkeit, seinen individuellen Weg in Sachen Gesundheit zu gehen.

Betroffen von der gesundheitsbewussten Lebensgestaltung als Teil des persönlichen Lifestyles ist auch die Lebensmittelherstellung: Denn eng verbunden mit dem Fitness-Hype sind Essgewohnheiten. Nicht umsonst stellen sogar Fast-Food-Ketten ihr Angebot um und nehmen z.B. Super-Foods in ihr Sortiment auf. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen die Discounter fast ausschließlich massenhaft hergestellte Lebensmittel anboten. Die Auswahl an Nahrungsmitteln wurde und wird um zahlreiche individuelle und gesunde Lebensmittel aufgestockt.

Trend zu personalisierten Lebensmitteln

Ein Trend, der immer mehr gelebt wird, sind personalisierte Lebensmittel. In diesem Sektor ermöglichen neue Technologien komplett neue Möglichkeiten. So werden zukünftig verstärkt #Tracking-Systeme zum Einsatz kommen, die es z.B. ermöglichen, den genauen Weg des Lebensmittels nachzuvollziehen: Vom Feld des Bauern bis auf den Teller des Konsumenten.

Das Hauptaugenmerk der Ernährung in der Zukunft wird auf eben diesen personalisierten Lebensmitteln liegen. Das Konsumverhalten wird sich radikal ändern, d.h. Verbraucher wollen eigens auf sich abgestimmte Lebensmittel kaufen, die auf ihre Bedürfnisse und Vorzüge angepasst sind. Hierbei bildet die Kombination aus den jeweiligen Vorlieben, Geschmäckern und die für den Körper notwendigen Stoffe (z.B. auch Ausschluss von Allergenen) die Basis für das perfekte individuelle Lebensmittel.  Apps und gesundheitstechnische Daten werden dabei helfen, die personalisierten Lebensmittel zu „designen“.

In Zukunft wird dadurch auch die Grenze zwischen der Behandlung von Krankheiten mit Medikamenten und Ernährungsgewohnheiten verschwinden. Durch Zugabe von Wirkstoffen (z.B. Vitaminen oder Mineralstoffen) kann die Medikation bereits durch die Nahrungsaufnahme erfolgen oder durch präventive Anpassungen der Ernährung können „Krankmacher“ im Essen bereits vermieden werden, wie z.B. bestimmte Fette, Zucker oder Cholesterin.

Losgröße 1

Die größte Herausforderung der Industrie, die es dabei zu bewältigen gilt, ist die Umstellung und Anpassung der #Lebensmittelproduktion und der damit verbundenen Prozesse. Zukünftig müssen die Hersteller in der Lage sein, Lebensmittel in der Losgröße 1 zu produzieren und dabei noch wettbewerbsfähig zu sein. Die Herausforderung gründet darauf, die Kombination aus Merkmalen der „Manufaktur“ und gleichzeitig der Massenproduktion zu verwirklichen. Extreme Flexibilität und intelligente Anlagen und Maschinen werden benötigt. Damit verbunden wird auch der #Automatisierungsgrad und der Einsatz von #Robotik-Systemen in der Lebensmittelindustrie deutlich steigen. Durch smarte Software und Vernetzung kann diese Herausforderung bewältigt werden. Systeme und Konzepte, die heute bereits in anderen, vollautomatisierten Industriebranchen zum Einsatz kommen, werden auch in der Lebensmittelproduktion zum Zuge kommen. Intelligente Hard- und Software ermöglicht es, die Produktion eines bestimmten Lebensmittels relativ lange mit Grundrohstoffen zu starten, um dann erst in einem der letzten Produktionsschritte – je nach Anforderung – die individuelle Note zu verleihen, z.B. durch Aromen oder Farben.

Die Anlagen müssen so modular gestaltet und vernetzt werden, dass Basissysteme wie z.B. Mischer mit hochflexiblen Modulen wie z.B. Packaging problemlos agieren. Um die Flexibilität der Produktion zu gewährleisten, muss der Aufwand für längere Umrüst- oder Reinigungszeiten unbedingt vermieden werden.

Im Bereich der Abfüllung und Dosiertechnik wird das Prinzip der Exzenterschneckenpumpe in einem komplett neuen Anwendungsgebiet eingesetzt. Die Vorteile dieser Technologie machen sich die Lebensmittelproduzenten zu eigen und ermöglichen dadurch eine hochflexible und individuelle Produktion mit einer theoretischen Losgröße 1. ViscoTec bietet mit den von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) ausgezeichneten Hygienic Dispensern und den #Fassentleersystemen perfekte Lösungen an. So wird direkt bei den Dispensern eine hochpräzise und saubere Abfüllung gewährleistet. Durch die Exzenterschnecken-Technologie im Miniaturformat kann die Dosiermenge variabel verändert werden. Ein Servoantrieb regelt den Hygienic Dispenser und nur durch die Änderung der Drehzahl wird die Ausbringungsmenge modifiziert. Diese Flexibilität und Präzision wird zum Beispiel in Abfüllmaschinen genutzt, bei denen individuelle Zusatz- und Geschmacksstoffe (z.B. Vitamin C und Erdbeeraroma) erst am Ende des Abfüllprozesses hinzudosiert werden. Dadurch können die Produktionschargen individuell je nach Bedarf gesteuert werden.

Auch Produkt- und Materialwechsel sind mit den Hygienic Dispensern aus dem Hause ViscoTec sehr leicht zu regeln. Durch das Hygienic Design können die Dispenser entweder werkzeuglos in wenigen Minuten zerlegt und gereinigt werden oder den CIP- / SIP-Ablauf alternativ komplett inline durchlaufen. Die Umrüstzeiten sind dementsprechend gering und man spart bei flexibler Produktion Zeit und Kosten. Die ViscoTec-Fassentleerungen ergänzen und vervollständigen die Material- und Produktversorgung. Die Zuführsysteme können das Material der Abfüllstation mit den Hygienic Dispensern schon in kleinen Batches zuführen und bieten eine perfekte Symbiose für eine modulare und flexible Abfüll- und Dosierstation. In Kombination mit Robotik kann diese Technologie eine perfekte Grundlage für die Lebensmittelproduktion der Zukunft darstellen. Robotikanwendungen, die bisher nur in den High-Tech-Bereichen der Elektronik- oder Automobilfertigung umgesetzt werden, werden ihren Platz in naher Zukunft beispielsweise auch in Großbäckereien oder in der Getränke- und Molkereiindustrie finden. Ein Beispiel hierfür ist die individuelle Gestaltung von Backwaren oder Keksen mit persönlichen Schriftzügen oder Dekorationsmotiven. Dafür werden die ViscoTec Hygienic Dispenser an #Roboterstationen befestigt. Individuelle Beschriftungen oder Verzierungen, die vorab von Kunden in Online-Shops bestellt werden, können dann sofort umgesetzt und als personalisiertes Lebensmittel produziert werden.

 

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