Positives Investitionsklima in der tschechischen Holzverarbeitungsbranche

08.02.2017 15:49

Positives Investitionsklima in der tschechischen Holzverarbeitungsbranche

Prag, 08.02.2017 – Tschechien ist einer der größten Holzexporteure in Europa. Der Bedarf an Technik für die holzverarbeitende Industrie steigt.

Deutsche Hersteller gehören dabei traditionell zu den bevorzugten Lieferanten. Vom 31. Oktober bis zum 3. November 2017 findet auf dem Messegelände Brünn mit der Fachmesse WOOD-TEC das bedeutendste Branchenforum in MOE statt.

 

Deutschland bedient mehr als 40 Prozent des tschechischen Marktes mit Maschinen für die Holzverarbeitungsbranche. Über 80 Prozent des Bedarfs an Werkzeugmaschinen mit automatischer Werkstückzuführung wird von deutschen Firmen ins Land geliefert. Ein weiterer Schwerpunkt der deutschen Exporte liegt auf Kreissägen, Hobel-, Fräs- und Kehlmaschinen.

 

Für neue Investitionsanreize sorgt aktuell ein 2015 gestartetes Förderprogramm des tschechischen Landwirtschaftsministeriums. Die holzverarbeitende Industrie erhält Zuschüsse für die Finanzierung ihrer Ausrüstungen und Technologien. Damit steigt auch der Import an Holzverarbeitungstechnik. Weitere Impulse für die Branche werden laut Germany Trade & Invest (GTAI) aus der Bauwirtschaft, der boomenden Möbelindustrie und der Nachfrage nach Fertighäusern aus Holz erwartet.

 

Die Fachmesse WOOD-TEC ist die wichtigste ihrer Art in MOE. Der Messeveranstalter erwartet mehr als 300 Aussteller aus den Bereichen der holzverarbeitenden Industrie, der Forstwirtschaft und der Möbelproduktion. Gerechnet wird mit über 11.000 Fachbesuchern, vor allem aus Tschechien und der Slowakei.

 

Die DTIHK ist offizieller Vertreter der Messegesellschaft Brünn in Deutschland.

 

Über die DTIHK: Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) gehört zum Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und ist mit ihren rund 650 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Ihre Aufgabe ist es, das tschechische und deutsche Business zu verbinden und die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit beider Länder zu fördern. Deutschen und tschechischen Unternehmen bietet die Kammer maßgeschneiderte Dienstleistungen an und unterstützt sie bei der Markterschließung. Die DTIHK verfolgt aktuelle Trends und beschäftigt sich intensiv mit denen, die das größte Potenzial für die deutsch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen haben. So stieß die Kammer 2015 in Tschechien eine breite Diskussion zu Industrie 4.0 an und organisierte 2016 den Wettbewerb „Connect Visions to Solutions“, um etablierte Industrieunternehmen und Startups zusammenzubringen.