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Projekt im Victoria und Albert Museum in London: KUKA Roboter demonstriert aut

18.07.2016 09:04

Projekt im Victoria und Albert Museum in London: KUKA Roboter  demonstriert aut

Am 17. und 18. Juni 2016 fertigte ein KUKA Roboter vor den Augen der Besucher des Victoria und Albert Museums in London ein Faserverbundelement aus Carbon- und Glasfasern. Das Leichtbaumaterial ist der Werkstoff für die Dachkonstruktion des Elytra Filament Pavilion. Zur Präsentation hatten sich zahlreiche prominente Gäste angekündigt.

Innovative roboterbasierte Anwendung mit Carbon- und Glasfaser in der Architektur

Die Besucher des Victoria und Albert Museums in London bekommen in diesen Tagen ein Exponat zu Gesicht, welches sie im weltweit größten Kunstmuseum der Welt so nicht vermutet hätten: einen KUKA Roboter vom Typ KR R. Der Roboter aus der KR QUANTEC Serie ist schon für sich genommen ein ingenieurstechnisches Kunstwerk. Im Rahmen der vom Museum ausgerufenen „Engineering Season“ wird nun klassische und Ingenieurskunst zusammengeführt. Dabei soll die Wechselwirkung von Design, Architektur und Ingenieurwesen dargestellt werden. Der Roboter demonstriert, wie innovative Carbon- und  Glasfaser zukünftig in der Architektur zum Einsatz kommen können. Dazu wird der Roboter für hohe Traglasten im berühmten John Madejski Garden des Museums unter den Augen der Besucher die vollständig automatisierte Fertigung der Faserverbundelemente demonstrieren.

Prominenz bei der Präsentation des KUKA Roboters

Die Engineering Season findet vom . Mai bis . November statt. In dieser Zeit werden rund zwei Millionen Besucher erwartet.  Um den KR R am . und . Juni live bei der Arbeit zu sehen, hatten sich hochrangige Besucher angekündigt. Matthias Müller, der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, war vor Ort dabei. Sein Unternehmen ist Sponsor der Engineering Season.

Neueste roboterbasierte Technologie bei „Engineering Season“ räumlich erleben

Während der Engineering Season kann im John Madejski Garten der sogenannte Elytra Filament Pavilion bestaunt werden. Das rund m2 große Dach sowie die Träger des Pavilons bestehen aus Faserverbundelementen. Bereits Monate vor Start der Engineering Season begannen die Universität Stuttgart, welche das Material entwickelt hat, und KUKA mit den Vorbereitungen. Das Projekt zeigt auf, wie Prinzipien biologischer Faserstrukturen durch computerbasierte Entwurfs- und Fertigungsverfahren in die Architektur übertragen werden können. Zur Gewinnung des Materials umwickelt der Roboter ein sechseckiges Gerüst mit noch weichen Carbon- und Glasfasern. Ausgetrocknet wiegt das Material nur neun kg pro Quadratmeter. Die neu produzierten Dachkomponenten werden zur Erweiterung des Pavilons verwendet. Den Besucher wird so ein einzigartiges und sich wandelndes, räumliches Erlebnis des Museumsgartens geboten.