Proto Labs Design-Tipp: Beslastbarkeit und Stabiliät Dank dem Umspritzen von Einlegern

16.03.2017 17:56

Proto Labs Design-Tipp: Beslastbarkeit und Stabiliät Dank dem Umspritzen von Einlegern

Vergleichbar mit dem 2K-Spritzguss wird auch das Umspritzen von Einlegeteilen häufig eingesetzt, um 2 Komponenten in einem Teil zusammenzufassen. So werden nicht nur Herstellungskosten reduziert, sondern auch die Leistungsfähigkeit des Teils verbessert.

Neuer Proto Labs Design-Tipp: Beslastbarkeit und Stabiliät Dank dem Umspritzen von Einlegeteilen

Mithilfe einer Kombination aus Kunststoff und Metall lassen sich festere und haltbarere Teile herstellen.


Vergleichbar mit dem 2K-Spritzguss wird auch das Umspritzen von Einlegeteilen häufig eingesetzt, um zwei Komponenten in einem Teil zusammenzufassen. Diese Technik reduziert nicht nur die Herstellungskosten, sondern verbessert darüber hinaus die Leistungsfähigkeit des Teils. Erfordert das Teil eine erhöhte Belastbarkeit und Langlebigkeit, kann die Berücksichtigung von Metalleinsätzen in Ihrem Design die Lösung sein. Lesen Sie mehr über die Vorteile für Ihr Unternehmen durch die skalierbare, automatisierte Fertigung und der integrierten, kostenlose Design- und Machbarkeitsanalyse (DFM) in Ihrem Angebot.

Während der 2K-Spritzguss (wie der Name bereits vermuten lässt) ein zweistufiges Verfahren ist, bei dem eine Einspritzung für den Vorspritzling und eine weitere für die Overmolding-Form benötigt wird, erfolgt das Umspritzen von Einlegeteilen in einem Arbeitsgang. Der Gewindeeinsatz, die Buchse, die Hülse oder die Verstärkung wird manuell in die Form eingesetzt, die Form geschlossen, der Kunststoff eingespritzt, die Form wieder geöffnet und das Teil ausgeworfen. Das Ergebnis ist eine verbesserte Festigkeit und Zuverlässigkeit des Teils.

Spritzgussteile aus Kunststoff sind robust und fest und halten hohen Belastungen, mäßig erhöhten Temperaturen und der korrosiven Wirkung von Säuren und Laugen stand. In manchen Fällen kann Kunststoff sogar mit Metall mithalten und ist noch dazu leichter und in der Regel kostengünstiger. Manchmal muss bei Kunststoff jedoch etwas nachgeholfen werden. Das Loch in einer Vollkunststoff-Riemenscheibe nutzt sich schnell ab. Gewindebohrungen in spritzgegossenen Griffen und Knöpfen reißen leicht aus. Werden diese Bereiche jedoch mit Metall unterstützt – beispielsweise durch einen Lagerzapfen aus Messing oder einen Gewindeeinsatz aus Edelstahl – lässt sich eine Lösung erreichen, die die Vorteile beider Werkstoffe vereint.

Der aktuelle Design-Tipp informiert über:

  • Das Umspritzen von Einlegeteilen im Vergleich zum 2K-Spritzguss
  • Für welche Teile das Umspritzen von Einlegeteilen geeignet ist
  • Welche Kunststoffe verwendet werden sollten
  • Typen von Einlegeteilen und wo sie erhältlich sind
  • Überlegungen zum Teiledesign

Auf der Proto Labs Webseite können Sie den gesamten Design-Tipp lesen sowie sich für den monatlich erscheinenden Design-Tipp Newsletter anmelden.