Smart Factories – die zweite industrielle Revolution

08.06.2017 10:31

Smart Factories – die zweite industrielle Revolution

Vernetzte intelligente Fabriken werden Realität und sind gerade hinsichtlich der immer knapper werdenden Ressourcen auf der Erde von großer Bedeutung.

Die von der IPC2U GmbH durchgeführten Kundenprojekte sind mittlerweile vor allem im Bereich der industriellen Trendthemen „Industrie 4.0“ sowie „Internet of Things“ verortet. Dank über 15 Jahren Erfahrung mit Projekten im Industriebereich wird schon während der Beratung und Zusammenstellung der Auftragsdetails darauf geachtet, dass die eingesetzten Industrie PCs, Gateways und Steuergeräte den in diesem Bereich vorherrschenden erhöhten Anforderungen genügen und ihre Vorteile voll ausspielen können. Nachfolgend werden die Vorteile einer vernetzten „Smart Factory“ erläutert.

Die intelligente Fabrik ermöglicht eine hohe Effizienz


Eine intelligente Fabrik verbessert die Produktionseffizienz und die Lagerverwaltungsgenauigkeit. Für Steuerterminale der Fabrikautomation existieren mittlerweile industrielle Rechenlösungen mit robustem IP65-Design, hohem unterstützten Temperaturbereich und flexibler Erweiterung der Erweiterungskarten. Um die Effizienz der Lagerverwaltung zu erhöhen werden in der Regel auch UHF RFID und 1D-/2D Barcode-Leser in verschiedenen Formfaktoren angeboten.

Industriemaschinen in intelligenten Fabriken können dank der umfassenden Vernetzung blitzschnell wesentliche Betriebsdaten - einschließlich Energieverbrauch und Status - übermitteln. Dies sorgt für einen kontinuierlichen Strom an Nutzungsdaten, welcher sehr hilfreich für Betriebsleiter und Industrieingenieure ist. Die Geräte und Sensoren welche für die Messung erforderlich sind, können über den Maschinen einer Anlage platziert werden können, um wichtige Trends und bevorstehende Ausfälle präventiv zu erkennen.

Smartes Energiemanagement und erneuerbare Energien


Aufgrund eines weltweit stetig ansteigenden Interesses an erneuerbaren Energien sind Sonnen- und Windenergie in den letzten Jahren zu den am schnellsten wachsenden umweltfreundlichen Energiequellen geworden. Durch die Verwendung von Solarpanels und Windkraftanlagen werden sowohl Sonnenlicht als auch Wind in Strom umgewandelt, um in der Fabrik und allen anderen Betrieben, welche Strom benötigen, verbraucht zu werden. Informationen über Stromerzeugung und Verbrauch werden gesammelt und von der Steuereinheit verwendet, um Profile über Stromverbrauch, Stromproduktion für jede Quelle und Last des Systems zu erstellen. Sobald diese Profile erstellt wurden, kann ein besseres und strengeres Management implementiert werden.

Mithilfe einer umfassenden IoT-Implementierung ist es im industriellen Sektor auch möglich, durch Nachfragespitzen entstandene, überschüssige gespeicherte Solarenergie zu verwerten, indem ein Algorithmus sich der Auswertung des Spitzenverbrauchs sowie der Speicherung und Verteilung des Stroms annimmt. Dies würde eines der größten Probleme bei der Erzeugung von Solarstrom beseitigen. Dieser wird nämlich zum Großteil tagsüber produziert, jedoch eher morgens und abends genutzt. Durch das intelligente Umverteilen und Speichern von erneuerbarem Strom wird die Energiebilanz ganzer Wirtschaftszweige erheblich verbessert.

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