Spielerisch programmieren: die digitale Welt im Schulunterricht mitgestalten

19.10.2017 15:16

Spielerisch programmieren: die digitale Welt im Schulunterricht mitgestalten

Elektronikbauteilespezialist Würth Elektronik eiSos unterstützt Calliope als Projektpartner

Schulklassen in bundesweiten Pilotprojekten erhalten kostenlos die sternförmige Platine Calliope mini

 

Ein spielerischer Zugang zur digitalen Welt für Schulkinder ab der 3. Klasse – das ist die Mission des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts Calliope. Über einen grafischen Editor kann der Calliope mini am PC und künftig auch auf Mobilgeräten programmiert werden. Zu den Unterstützern aus der Wirtschaft gehört Würth Elektronik eiSos, ein Unternehmen der Würth-Gruppe. Der Elektronikbauteilespezialist fördert das Projekt durch die unentgeltliche Lieferung eines Großteils der verwendeten passiven, elektromechanischen und optoelektronischen Bauelemente.

„Als Ausbildungs- und Kooperationsbetrieb mit vielen Projekten in weiterführenden Berufs- und Hochschulen unserer Region werben wir ständig für technische Berufe und freuen uns über interessierte junge Menschen. Das Projekt Calliope hat uns sofort beeindruckt, weil es schon Grundschüler auf spielerische und kreative Weise an Informatik, Elektronik und Robotik heranführt“, sagt Oliver Konz, CEO von Würth Elektronik eiSos. CEO Thomas Schrott ergänzt: „Wir freuen uns, durch die Spende hochwertiger Bauteile zur kostenlosen Verteilung möglichst vieler „Minicomputer“ beitragen zu können. Wir wünschen den Nachwuchstechnikern viel Spaß dabei, dem Calliope mini etwas beizubringen. Vielleicht entdeckt ja die eine oder der andere bisher unbemerkte Talente.“

Neben der Bereitstellung vieler Bauteile bringt sich die Elektroniktochter der Würth-Gruppe als Botschafter der Calliope gGmbH in das Projekt ein. Zusätzlich zum Engagement als Projektpartner hat das Unternehmen am 18. Oktober 2017 zwei dritte Lernfamilien der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau ausgestattet. CEO Oliver Konz selbst erklärte dabei den Kindern, was Würth Elektronik eiSos macht. Eine ähnliche persönliche Übergabe der kleinen smarten Sterne ist für eine Schulkasse der Freien Schule Anne-Sophie in Berlin-Zehlendorf geplant. Trägerin beider Schulen ist die Würth-Stiftung.

Kleines Board mit großem Potenzial

Eine Matrix aus 25 LEDs und zwei Knöpfen dienen dem Calliope mini als Benutzerschnittstelle. Zusätzlich verfügt der Minicomputer über eine USB- und eine Bluetooth-Schnittstelle zur Programmierung. Der nach der griechischen Muse für epische Dichtung, Wissenschaft und Philosophie benannte Minicomputer hat Bewegungs-, Beschleunigungs-, Licht- und Temperatursensoren, Lautsprecher sowie ein Mikrofon. Weitere Sensoren können angeschlossen werden. Calliope mini bringt zudem Treiber für Elektromotoren mit und kann so auch Teil eines Roboters werden.

Innerhalb des Calliope-Projektes werden Lernbegleiter geschult und bekommen Anregungen, wie sie den Minicomputer im Unterricht einsetzen können.

Weitere Partner und Sponsoren im Projekt sind Google, der Cornelsen Verlag, SAP, Bosch, NXP, Nordic Semiconductor, Schleicher Electronic, die Roberta-Initiative, die Deutsche Telekom Stiftung, Microsoft, Wissensfabrik, urbn pockets, der Beirat junge digitale Wirtschaft beim BMWi, die Bergische Universität Wuppertal, Flaneur Design und GGS Mommsenstraße.