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VITRONIC unterstützt Forschungsprojekt „MoPaHyb“

09.08.2016 16:43

VITRONIC unterstützt Forschungsprojekt „MoPaHyb“

Wiesbaden, 12. Juli 2016 – Als einer von insgesamt zwölf Partnern aus der Technologiebranche beteiligt sich der Bildverarbeitungsspezialist VITRONIC an dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt „MoPaHyb“. VITRONIC entwickelt im Rahmen dieses Projektes Qualitätssicherungsverfahren basierend auf automatischer optischer Bildverarbeitung.

Gemeinsames Ziel der Partner aus Instituten und Unternehmen ist die Entwicklung einer modularen, konfigurierbaren Produktionsanlage zur hochflexibilisierten Herstellung von individualisierten hybriden Bauteilen. Damit einher geht die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit dieser Pro-duktion. Die dann wandlungsfähige Fertigungsanlage zur Produktion von Hybridbauteilen kann im Sinne der Industrie 4.0 einfach neu konfiguriert werden: Veränderungen in der Prozesskette, neue Materialkombinationen oder Arbeitsschritte werden auf diese Weise flexibel vorgenommen.

Die höhere Flexibilität der Produktionsprozesse erfolgt durch die Vernetzung einzelner wertschöpfender Bearbeitungsmodule und verbindende Handhabungsmodule. Diese modular aufgebaute Produktionsanlage soll dem entsprechenden Bauteil mit geringem Aufwand anpassbar sein und so die Produktion von kleinen und mittleren Stückzahlen kostengünstiger gestalten. Somit birgt das Projekt nicht nur technische Neuentwicklungen, sondern auch ein neues Geschäftsmodell, das die flexible Produktion von Hybridbauteilen in wirtschaftliche Vorteile für den späteren Anwender umwandelt. Das Forschungsprojekt „MoPaHyb“ läuft insgesamt drei Jahre; bis September soll eine erste Anlage in Betrieb genommen werden. Profitieren vom neuen Verfahren werden vor allem der Automotive-Sektor und die metall- und kunststoffverarbeitende Industrie. Aber auch in der Luft- und Raumfahrt oder in der Medizintechnik ist beispielsweise die Nutzung dieser neuen intelligenten Prozesse möglich.