Würth Elektronik eiSos und Analog Devices zeichnen Gewinner bei Design Contest aus

30.05.2018 13:47

Würth Elektronik eiSos und Analog Devices zeichnen Gewinner bei Design Contest aus

Der von Würth Elektronik eiSos und Analog Devices ins Leben gerufene Wettbewerb hatte die Aufgabe gestellt, Prototypen für innovative #Sensorik- und #Monitoring-Lösungen für Umweltbedingungen, Materialverhalten oder menschliche Biosignale zu entwickeln

Ein halbes Jahr entwickelten Studententeams aus ganz Europa im ersten europäischen Wettbewerb für Elektronik-Design ihre Ideen. Der von Würth Elektronik eiSos und Analog Devices ins Leben gerufene Hochschulwettbewerb hatte die Aufgabe gestellt, Prototypen für innovative Sensorik- und Monitoring-Lösungen für Umweltbedingungen, Materialverhalten oder menschliche Biosignale zu entwickeln. Jetzt wurden in München die Gewinnerteams bekannt gegeben.

„Dieser Wettbewerb bot eine großartige Gelegenheit, sich mit Studententeams und Professoren von mehreren Universitäten in ganz Europa zu vernetzen“, sagte Alexander Gerfer, CTO der Würth Elektronik eiSos Gruppe. Diese Meinung teilt Uwe Bröckelmann, Technischer Direktor EMEA bei Analog Devices: „Die Ergebnisse der Studenten waren sehr beeindruckend. Dieser Wettbewerb zeigt, wie sich #Innovation und Kreativität der akademischen Welt in technologischen Bereichen fördern und nutzen lassen.“

Insgesamt nahmen 14 Studententeams am Wettbewerb teil. Drei der Teams wurden am 4. Mai nach München eingeladen, um ihre realisierten Ideen zu präsentieren. Die Mitglieder der Gewinnerteams erhielten jeweils ein iPad und hatten die Möglichkeit, mit Technologieexperten und Rekrutierungsteams der beiden Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus werden die Gewinnerteams ihre Prototypen auf der diesjährigen European Microwave Week in Madrid (September 2018) ausstellen.

Die Siegerprojekte:

GreenMite von der Universitat de València, Spanien (Sebastián Mirasol Menacho, Adrián Suárez Zapata, Víctor Martínez García und Gustavo Adolfo Pérez Mata)

Der kreative Prototyp enthält Sensoren für den Nachweis von Kohlenmonoxid- und Kohlendioxidpartikeln im Bereich von 1 bis 2,5 Mikrometer sowie Temperatur- und Feuchtigkeitsmessungen zur Überwachung der Luftqualität in Innenstädten. Das Design wird durch ein Tool ergänzt, das die gesammelten Daten in einer Heatmap des überwachten Bereichs visualisiert und die zeitliche Entwicklung jedes gemessenen Parameters zeigt.

HealthEar von der Universitat Politècnica de València, Spanien (Andima Beitia, Roque Belda, Daniel Iordanov und Javier Silva)

Das HealthEar-Projekt konzentriert sich auf die Reduzierung von Hörverlusten und die Aufrechterhaltung eines hochwertigen Hörens. Das Sensorsystem ist in einem Headset implementiert, reduziert die Menge des störenden Lärms und lässt sich individuell anpassen. Die von den Studenten entwickelte Lösung eröffnet eine breite Palette von industriellen Anwendungen bis hin zum alltäglichen Einsatz von Unterhaltungselektronik.

Team Eppendorf von der University of Limerick, Irland (Aaron Foley, Jasmine Hales, Fion Lewis und Boonrasri Seeleeang)

Eppendorf Tubes werden in verschiedenen Branchen für eine Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Das Team konzentrierte sich auf die Prüfung von Flüssigkeiten über optische Fasersensoren. Die Herausforderung für eine solche Anwendung ist, dass die Temperatur über Wärmepumpen reguliert sein muss. Der Ansatz von Team Eppendorf würde Tests ermöglichen, die von Leistung und Kosten her für Universitäten und ein breiteres Publikum verfügbar wären.