Ausland sorgt für Wachstum der deutschen Messen - Erstmals mehr als 100.000 au

11.08.2015 15:21

Ausland sorgt für Wachstum der deutschen Messen  - Erstmals mehr als 100.000 au

Messebeteiligungen in Deutschland sind offenbar für ausländische Exporteure ein zentrales Instrument, um den deutschen und europäischen Markt zu erschließen. Die Zahl ausländischer Aussteller auf dem Messeplatz Deutschland wuchs 2014 so stark wie seit sieben Jahren nicht mehr. Die 176 internationalen und nationalen Messen verzeichneten ein Plus von 5,2 % gegenüber ihren Vorveranstaltungen.  Mit 102.665 internationalen Beteiligungen wurde erstmals die 100.000er Marke überschritten.

Verantwortlich dafür ist nach Einschätzung des AUMA zum einen der starke Nachfragemarkt Deutschland – auf Seiten der Wirtschaft und der Konsumenten. Ebenso dürfte aber der hohe Auslandsbesucheranteil der deutschen Messen von rund % eine zentrale Rolle bei der Entscheidung spielen, gerade in Deutschland auszustellen, da hier kaufkräftige Nachfrager aus zahlreichen Ländern erreicht werden können.

Bemerkenswert ist, dass fast alle Kontinente zu diesem Ergebnis beigetragen haben. So stiegen – fast schon erwartungsgemäß – die Beteiligungen aus Süd-, Ost- und Zentral-Asien um rund 6,5 %. Aber auch aus dem europäischen Ausland kamen 4,7 % mehr Aussteller, außerdem jeweils 5 % mehr aus Lateinamerika und Australien/Ozeanien sowie 4 % aus Nordamerika. Lediglich Afrika legte um 1,5 % deutlich unterdurchschnittlich zu. Aus dem Nahen und Mittleren Osten kamen sogar 5 % weniger Aussteller, nicht zuletzt aufgrund der politischen Situation etwa im Irak und in Syrien.

Unter den asiatischen Ländern ragt der %-ige Zuwachs der VR China heraus. Nach einer kleinen „Schwächephase“ mit 3,5 % Ausstellerzuwachs im Jahr setzte die chinesische Wirtschaft wieder stark auf Exportmarketing durch Messen. Aber auch andere Länder wie Indien, Indonesien, die Philippinen und Vietnam verzeichneten zweistellige Zuwachsraten.

% mehr Aussteller aus Portugal und % mehr aus Griechenland zeigen die wachsenden Exportanstrengungen der südeuropäischen Staaten. Unter den europäischen Nicht-EU-Ländern sind vor allem die stabilen Beteiligungszahlen aus Russland trotz der politischen Spannungen bemerkenswert, ebenso der %-ige Zuwachs aus der Ukraine.

Die meisten Aussteller auf den internationalen und nationalen Messen in Deutschland hatte die VR China mit . Beteiligungen, gefolgt von Italien mit .. Es folgen Großbritannien ., Frankreich ., die Niederlande . und die USA .. Die weiteren Plätze belegen Spanien ., Österreich ., Taiwan . und die Schweiz ..

Für rechnet der AUMA mit einer erneuten deutlichen Zunahme der Messebeteiligungen aus dem Ausland, voraussichtlich in einer Größenordnung von 4 bis 5 %. Die Gesamtzahl der Aussteller dürfte etwa 1 bis 2 % zulegen nach 1,5 % im Jahr .