Auslandsmessen: Mit Hebebühnen die Exportquote nach  oben bringen

06.10.2015 15:14

Auslandsmessen: Mit Hebebühnen die Exportquote nach  oben bringen

Welche Erfahrungen machen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des BMWi? Karsten Meinshausen, autop Maschinenbau GmbH: „Deutschland lebt vom Export. Der ist unser Wachstumsmotor. Darum muss man sich auch leistungsstark präsentieren“

Welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen mit dem Auslandsmesseprogramm des BMWi gemacht haben, war Thema von Gesprächen mit Unternehmern in den letzten Wochen. Die Interviews mit Geschäftsführern und Kommunikationsverantwortlichen veröffentlichen wir künftig als neue Reihe im AUMA_Blog.

Interview mit Karsten Meinshausen, Chef Sales & Marketing Officer, autop Maschinenbau GmbH, Rheine

 

Wie international ist das autop-Geschäft?
Meinshausen: Uns gibt es seit über Jahren, und wer sich mit Werkstattausrüstung auskennt, insbesondere mit Hebebühnen, der kennt uns. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Auf entsprechend vielen Auslandsmärkten sind wir etabliert. Dort sind wir natürlich auch auf Messen vertreten, um unsere Kunden zu treffen – und dort machen wir auch direkt Umsätze.

Dann können Sie sich ja ausruhen.
Meinshausen: Aber nein, wir wollen ja weiter wachsen. Und das geht nur durch Expansion. Ziel ist, unseren Exportanteil von auf  % zu steigern. Also müssen neue Märkte her. Aber welche, das ist die Frage. Wo kann ich etwas aufbauen, wie kann ich mir ein Bild verschaffen? Tja, da kommt das Auslandsmesseprogramm ins Spiel. Das ermöglicht nämlich genau dieses Vortasten auf neues Terrain – auch mit mittelständisch-kompakten Messebudgets.

Wie sieht dieses » Vortasten « genau aus?
Meinshausen: Egal, ob in der Türkei, in den VAE oder in China, lokale Kontakte sind der Schlüssel, um diese Märkte  zu erschließen.

Welche Rolle spielt der Gemeinschaftsstand des Bundes dabei?
Meinshausen:
 Ich bin selbst mit vor Ort und kann sagen: Der Stand funktioniert bestens, er ist sehr attraktiv, es geht unter den deutschen Ausstellern unheimlich kollegial zu. Die Atmosphäre stimmt einfach. Wir kümmern uns immer frühzeitig um unseren Platz auf dem Gemeinschaftsstand, mit ca. Monaten Vorlauf hat das bisher auch immer geklappt. Trotzdem möchte ich sagen: bitte mehr davon!

Warum ist Ihnen das so wichtig?
Meinshausen:
 Deutschland lebt vom Export. Der ist unser Wachstumsmotor. Darum muss man sich auch leistungsstark präsentieren. Was das angeht, ist es ein echter Wettlauf mit anderen Nationen. Denn eins ist klar: Die anderen schlafen auch nicht.