Auslandsmesseprogramm 2017 festgelegt

25.04.2016 10:40

Auslandsmesseprogramm 2017 festgelegt

Bundeswirtschaftsministerium plant vorläufig weltweit 221 Messebeteiligungen zur Förderung des Exports im deutschen Mittelstand 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) plant zur Unterstützung deutscher Unternehmen im nächsten Jahr Messebeteiligungen in Ländern. Dies ist Ergebnis der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 5. April in Berlin. Der Bundesetat für das nächste Jahr umfasst zunächst rund ,5 Mio. Euro.


Süd-Ost- und Zentral-Asien sind auch im nächsten Jahr die wichtigsten Zielregionen im Auslandsmesseprogramm

 

Das Ministerium plant in Süd-Ost- und Zentral-Asien Beteiligungen an Messen, darunter in China und Hongkong. Weitere wichtige Zielregionen sind die europäischen Länder außerhalb der EU Messen, davon in Russland) sowie der Nahe und Mittlere Osten und Nordamerika . Lateinamerika ist mit und Afrika mit Messebeteiligungen vertreten. Wie auch im Jahr ist der Iran im Auslandsmesseprogramm stärker als in den Jahren zuvor vertreten; das Bundeswirtschaftsministerium bietet hier elf Messebeteiligungen an : . 

Das Auslandsmesseprogramm ist ein Bundesprogramm zur Förderung des Exports im deutschen Mittelstand. Im Rahmen dieses Programms können sich deutsche Unternehmen zu günstigen Bedingungen an Auslandsmessen beteiligen. In der Regel werden Firmengemeinschaftsbeteiligungen unter der Dachmarke „Made in Germany“ organisiert. 

Der Arbeitskreis für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA schlägt dem Bundeswirtschaftsministerium jährlich Messen für das Auslandsmesseprogramm vor. Er besteht aus Vertretern der export-orientierten deutschen Fachverbände, der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), des Auswärtigen Amtes, der Bundesländer und des AUMA. 

Die Auswahl der Messen ist veröffentlicht in der Messedatenbank des AUMA auf seiner Webseite.