Auslandsmesseprogramm 2021 festgelegt

14.05.2020 15:36

Auslandsmesseprogramm 2021 festgelegt

Unternehmen mit Produkten „made in Germany“ können auch im nächsten Jahr wieder auf Auslandsmessen zu günstigen Bedingungen im Rahmen von Gemeinschaftsbeteiligungen ausstellen.

Bundeswirtschaftsministerium plant 282 Messebeteiligungen weltweit

 

Unternehmen mit Produkten „made in Germany“ können auch im nächsten Jahr wieder auf Auslandsmessen zu günstigen Bedingungen im Rahmen von Gemeinschaftsbeteiligungen ausstellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat dafür jetzt das Auslandsmesseprogramm 2021 festgelegt. Insgesamt sind 282 Beteiligungen in 56 Ländern geplant. Über das Programm wurde auf der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft am 01. April 2020 in Berlin entschieden. Die Sitzung fand aufgrund der Coronavirus-bedingten Situation als Telefonkonferenz statt.

Die Regionen Süd-Ost- und Zentral-Asien bleiben auch im Jahr 2021 die wichtigsten Zielregionen: 111 Beteiligungen sind dort geplant, darunter 53 in China inkl. Hongkong. Weitere Zielregionen sind die europäischen Länder außerhalb der EU (47 Messen, davon 37 in Russland), Nordamerika mit 31 Beteiligungen, der Nahe und Mittlere Osten mit 27, Lateinamerika mit 21 und Afrika mit 30 Messebeteiligungen. Weitere German Pavilions sollen bis zum Herbst aufgenommen werden.

Für das Auslandsmesseprogramm 2021 hat das Bundeswirtschaftsministerium zunächst einen Etat von rund 45,5 Mio. Euro bereitgestellt. Davon entfallen 1,5 Mio. Euro auf Beteiligungen an 10 zusätzlichen Messen in Afrika im Rahmen der Afrikainitiative des Bundes. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Beteiligungskonditionen vor dem Hintergrund der aktuell besonders schwierigen Lage für die Wirtschaft deutlich verbessert. Diese Erleichterungen können bis in das nächste Jahr reichen.

Der Arbeitskreis für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA schlägt dem Ministerium jährlich Messen für sein Auslandsmesseprogramm vor. Er besteht aus Vertretern der exportorientierten deutschen Fachverbände, der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), des Auswärtigen Amtes und der Bundesländer.

Aktuelle und detaillierte Informationen zu einzelnen Messen im Auslandsmesseprogramm sind auf der AUMA-Website zu finden. Sie sind in der AUMA-Messedatenbank mit dem Zeichen „AMP“ gekennzeichnet.