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Automatisierte Serienüberwachung von Pressteilen

05.01.2015 15:24

Automatisierte Serienüberwachung von Pressteilen

Effiziente Stichprobenkontrolle SYSTEM STEINBICHLER COMET Automated APPLIKATION Serienüberwachung (Stichprobenkontrolle) von Pressteilen BRANCHE Automobilbau / Automotive KUNDE BMW Group, Standort: Regensburg, Abteilung: Presswerk

Automatisierte Serienüberwachung von Pressteilen bei BMW Regensburg

AUFGABENSTELLUNG / AUSGANGSSITUATION
Das BMW Werk im Süden von Regensburg beschäftigt ca. Mitarbeiter. Täglich werden mehr als Fahrzeuge auf einer Gesamtfläche von Hektar produziert. Seit der Inbetriebnahme stieg die Gesamtproduktion auf 5,4 Mio. Stück pro Jahr. Das Produktionsprogramm beinhaltet beispielsweise den BMW 1er Türer, Türer), die BMW 3er und BMW M3 Limousine, das BMW 4er sowie M4 Cabrio oder den BMW Z4.

Im Presswerk werden bis zu Tonnen Stahl pro Tag zu großflächigen Außenhautteilen sowie Struktur- und Verstärkungsteile für die intern im Werk gefertigte Fahrzeugpalette verarbeitet. Gerade in der Automobiliindustrie spielt die Qualität der Bauteile eine wichtige und zentrale Rolle. So sind die umgeformten Bauteile nach dem Fertigungsprozess auf die Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit zu prüfen.

Aus dieser Erfordernis heraus erfolgten bereits im Jahr die ersten Umbaumaßnahmen und Investitionen im Bereich der Qualitätssicherung und im Besonderen in optische Messtechnik aus dem Hause Steinbichler z. B. für die Serienproduktion der 2. Generation des BMW 1ers.
Für die Produktion der 6. Generation des BMW 3ers erfolgten weitere umfangreiche Investitionsmaßnahmen im Presswerk, Karosseriebau und in der Logistik. Die nachfolgend beschriebene Messanlage ist die aktuell laufende, zweite Generation vollautomatischer Messtechnik im Presswerk Regensburg. Das Ziel, welches mit dem Einsatz von optischen Messverfahren verfolgt wurde, war, die zu prüfenden Blechteile so schnell und vollständig wie möglich stichprobenhaft auf qualtitätsrelevante Merkmale zu prüfen. Die 3D Digitalisierung, also die Erstellung eines digitalen Abbilds des zu prüfenden Objekts und die nachgeschaltete Analyse gegen die CAD-Referenz erschien als das geeignete Verfahren, dieses Ziel zu erreichen.

Nachdem der Einstieg in die Technologie Streifenprojektion bereits geschafft war, wurden die bis dorthin gesammelten Erfahrungen weiterentwickelt und mündeten in neuen Zielformulierungen für eine Messanlage der nächsten Generation.
Haupteinsatzgebiet dieser Anlage sollte weiterhin die Serienüberwachung zur Stichprobenkontrolle von Pressteilen sein. Aber es sollte daneben auch ein Analyse- und Bemusterungsbetrieb möglich sein. Zu prüfen sind Einzelbauteile von x x mm, wie z. B. Schließbleche und Verstärkungen, bis hin zu Seitenrahmen aus Aluminium, Stahl oder hochfesten Stählen mit unterschiedlichen Beölungsgraden und einer Größe von bis x x mm.

Uneingeschränktes Ausschlusskriterium war zudem, dass keine vorherige Präparation der Bauteile mittels weißem Kontrastspray erfolgen soll, welches bei Scanverfahren fallweise für Oberflächen, die „ins Spiegelnde“ gehen, benötigt werden kann.

Die Forderungen zum Thema Sensorgenauigkeiten seitens BWM Regensburg waren folgende:

  • Systemgenauigkeit: < 0,1 mm
  • Wiederholgenauigkeit: Temperatur +/ K, Range < 0,1 mm
  • Absolutgenauigkeit: Prüfnormal (Messunsicherheit < 0,1 mm)

Die Umsetzung sollte über einen neu zu errichtenden Messraum erfolgen, der sich direkt zwischen den Pressenausläufen befindet.

Die Entscheidung fiel auf den inzwischen speziell für den Roboterbetrieb entwickelten Sensor COMET®Automated auf KUKA-Roboter und Linearachse. Mit dieser Entscheidung setzte BMW Regensburg auf die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem High-Tech-Unternehmen aus Neubeuern bei Rosenheim. entstand im Presswerk bei BMW Regensburg ein neu errichteter Messraum, der direkt zwischen den Pressenausläufern platziert ist. Kernstück dieses Messraums ist eine robotergestützte Anlage, die in zwei separate Messbereiche aufgeteilt ist. Dabei kam es zum Entschluss, ein automatisiertes 3D Digitalisierungssystem, aufgrund der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit und der innovativen System-Lösungen, erneut von der Steinbichler Optotechnik GmbH aus Neubeuern, einzusetzen.

Lesen Sie unseren vollständigen Anwenderbericht auf unserer Website und erfahren Sie mehr über den Nutzen des Steinbichler Systems.

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