B2B Content Marketing Studie- erst machen, dann planen?

10.08.2016 08:56

B2B Content Marketing Studie- erst machen, dann planen?

Die PFH Göttingen hat eine interessante Studie zu Content Marketing von Unternehmen veröffentlicht. Der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Hans-Christian Riekhof kommt zu dem Schluss „Man kann mit einiger Berechtigung sagen: Content-Marketing ist in der Praxis angekommen.“

B2B Content Marketing ist anerkanntes Online Marketing Instrument

Es ist angekommen- doch wie wird es umgesetzt?

 

Das Content Marketing fester Bestandteil des Marketings geworden ist, finden wir schon mal prima. Ganz klar geht aber aus der Studie hervor: alle machen mit und keiner weiß warum. Bei der Frage nach den Schwerpunkten des Content Marketings zeigt sich, dass eher klassische Kommunikationsthemen im Mittelpunkt stehen, die Produkte %), die Marke %) und Innovationen (ebenfalls %) Als Ideengeber für Content Marketing wird dann auch zu % Marketing und der Vertrieb genannt.

Es wird also im Content Marketing inhaltlich so gearbeitet, wie man es klassischerweise in Marketingkommunikation und Presseabteilung machen würde. Den Schwerpunkt „Dialog“  (nur % geben an häufig User Generated Content zu verwenden) und Erzeugen von Emotion über „Storytelling“ wie Content für die Verbreitung von Inhalten in sozialen Netzen und auf der eigenen Website zur Kundenbindung eingesetzt werden sollte, findet man in geringer %-Zahl vor. „Storytelling“ ein wichtiger Grundsatz im Content Marketing gelingt nur % der Unternehmen „gut“. Apropos eigene Website: % der Befragten veröffentlichen auf der eigenen Website, % verbreiten über Newsletter, % über soziale Netzwerke also hauptsächlich über die Kommunikationskanäle des Unternehmens.

Content Marketing wird also noch sehr wenig zum Erzeugen von Leads, von neuen Kundenkontakten genutzt und gleichzeitig aber auch nicht wirklich als Instrument der Kundenbindung. Hier zeigt sich ein systemisches Problem was auch ein wenig erklärt warum die Mehrheit der Befragten sich vorsichtig äußert bei der Frage „wie zufrieden sind Sie mit der Aufbereitung von Content?“ Durchschnittlich ,3% sind „mäßig zufrieden“ ,6% sind „zufrieden“. Bei größeren Unternehmen ist das Bild ein wenig positiver da sind immerhin % zufrieden.

Diese Einschätzung der Befragten hat Ihre Ursache mit Sicherheit darin, dass bei der Mehrheit der Befragten der Managementprozess mit „Machen“ beginnt und nicht mit „Strategie“. % der Unternehmen geben an dass es keine schriftlich ausformulierte Strategie für Content Marketing gibt. Wenn es keine Strategie gibt, weiß man auch nicht was und wie man messen soll. Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen führt gar keine Erfolgsmessung durch.

Den Verantwortlichen im Marketing in den Unternehmen ist es natürlich auf Grund des rasenden „Tagesgeschäftes“ kaum möglich ist sich in der notwendigen Gründlichkeit und Ruhe mit diesem Thema auseinander zu setzen. Die Führung muss aber das interne Team leiten und strategische Ziele vorgeben. Derzeit setzen nur % der Unternehmen auf die fachliche Kompetenz externe Agenturen. Die fachliche Eignung bestehender Dienstleister wie Werbeagentur oder PR-Agentur des Unternehmens zu beurteilen ist natürlich auch nicht ganz einfach.

,3% aller Unternehmen schätzen das Potential von Content Marketing als „hoch“ ein, bei den größeren Unternehmen gar % als „sehr hoch“. Das kann sich aber nur als richtig erweisen, wenn bald die Erkenntnis reift das es nur was werden kann wenn der Managementprozess mit „Strategie“ und damit mit dem Formulieren von Zielen beginnt.

Angebote Viracom Webmarketing