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B2B e-Commerce Knowhow: Selbstverwaltung im Kundencenter

25.04.2017 10:12

B2B e-Commerce Knowhow: Selbstverwaltung im Kundencenter

Das Kundencenter ist eine der zentralen Funktionen eines leistungsfähigen B2B-Shops. Wir erläutern, was sich hinter dem Thema verbirgt und warum es gerade für Unternehmenskunden entscheidend zur Arbeitserleichterung beitragen kann.

Die Schlüsselfunktionen des Kundencenters

Der Kunde selbst kennt seine Unternehmensprozesse am besten. Mit dem Kundencenter entscheiden und managen Ihre Kunden die Zugriffsrechte, Budgets und Workflows selbständig. Ob es um Sortimente, Inhalte oder Funktionen geht – jeder sieht nur das, was er soll. Jeder kann nur die Aktionen ausführen, zu denen er berechtigt ist. Wieviele Hauptnutzer es gibt, ist je nach Shopsoftware verschieden. In silver.eShop kann je Unternehmen ein oder mehrere Hauptnutzer festgelegt werden, für größtmögliche Flexibilität. Berechtigte Hauptnutzer können Shop-Accounts einrichten, Rollen und Budgets zuweisen und Freigabeprozesse verwalten. Bei anderen Softwarelösungen firmiert diese Funktionalität auch unter den Bezeichnungen „Kundenselbstverwaltung“, „Corporate Account“ oder „Multi-User Account“.

Zu den einzelnen Sub-Accounts im Onlineshop gehören immer auch Zugriffsrechte und Nutzergruppen. So können Einkäufer tatsächlich Bestellungen auslösen, während z.B. Service-Mitarbeiter im Gegensatz dazu nur Zugriff auf technische Dokumente und Installationsanleitungen haben.

Zusätzlich zu den Berechtigungen können auch Budgetgrenzen und Freigabeprozesse ergänzt werden. So kann der bisher bekannte analoge Beschaffungsprozess 1:1 ins Internet übertragen werden. Die Mitarbeiter des Einkaufs bekommen so z.B. ein monatliches Budget zugewiesen, über das sie frei verfügen können. Sobald der Warenkorbwert eine bestimmte Grenze übersteigt oder die Summe der bisherigen Bestellungen ein Limit überschreitet, greift der Freigabeworkflow. Die Bestellung wird nicht sofort als Bestellung an das ERP übertragen, sondern es wird eine E-Mail an den Einkaufsleiter verschickt. Dieser kann den Warenkorb ändern, freigeben oder ablehnen. Als komfortables Addon können Mitarbeiter und Einkaufsleiter im Freigabeprozess interne Kommentare zu den Bestellungen austauschen.

 

Die Vorteile der Kundenselbstverwaltung

In Beschaffungsabteilungen gibt es oft Bedenken, dass durch den Einkauf in Onlineshops die etablierten Bestell- und Freigabeprozesse nicht mehr eingehalten werden können. Die Kundenselbstverwaltung trägt der Tatsache Rechnung, dass das Unternehmen selbst seine Abläufe und Verantwortlichkeiten am besten kennt und dass diese je nach Unternehmen auch ganz individuell sind. So kann der Kunde beim Wechsel von Ansprechpartnern und Verantwortlichkeiten mit Hilfe des Kundencenters schnell reagieren und entsprechende Accounts sperren oder Rechte verändern.

Verteilte Strukturen werden durch Freigabeworkflows optimal unterstützt. Auch wenn der Einkauf an einem anderen Standort beheimatet ist, können Einkaufsfreigaben jederzeit schnell und unkompliziert erteilt werden. Und da der eigene Onlineshop erfahrungsgemäß schnell zur Informationsplattform für alle Abteilungen im Unternehmen wird, können z.B. auch allgemeine Accounts für Nutzer ohne Einkaufsberechtigung erstellt werden. So haben nicht nur Mitarbeiter mit Zugriff aufs ERP oder PIM stets die aktuellsten Produktinformationen im Zugriff, sondern über den Onlineshop hat dies künftig jeder Mitarbeiter.

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