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…dass sich die Balken biegen – Das Patent „Biegebalken“

17.05.2017 11:17

…dass sich die Balken biegen – Das Patent „Biegebalken“

Die Hoffmann + Krippner GmbH eine Pastenrezeptur entwickelt, die in Bezug auf Abriebfestigkeit und chemische Beständigkeit eine hohe Qualität bietet und die Türen für ein neues Patent öffnete – den Biegebalken.

Hierbei wird Leitpolymer direkt auf eine Leiterplatte gedruckt. Mit dieser Potentiometervariante eröffnet sich eine Vielzahl interessanter Einsatzmöglichkeiten in verschiedensten Industriebereichen. Der Biegebalken ist Teil der bereits bestehenden SensoInk Produktpalette.

Hoffmann + Krippner hat im Zuge der Erweiterung der Sparte Printed Electronics bereits vor Jahren den ersten Grundstein mit diesem Produkt gelegt. Bislang wurde bei der Kombination von offenen gedruckten Potentiometern mit Leiterplatten wie folgt verfahren: ein auf ein separates Trägermaterial gedrucktes Potentiometer wurde nach dem Bestückungsprozess der Leiterplatte auf dieser befestigt. Mit SensoInk kann dieser Prozess wesentlich vereinfacht werden. Die Potentiometerbahn wird dabei vor dem Bestücken direkt auf die Leiterplatte aufgedruckt. Anschließend wird die Leiterplatte bestückt, wobei ein mehrmaliges Durchlaufen des Lötprozesses (Reflow- oder Wellenlöten) möglich ist.

Als absolute Neuheit präsentiert Hoffmann + Krippner in diesem Kontext sein Patent „Biegebalken“. Hier werden mit dem Ziel der Krafterkennung Sensoren auf eine Leiterplatte gedruckt. Dadurch können sowohl mechanische Impulse detektiert werden, als auch die partielle Verbiegung der Leiterplatte durch zum Beispiel einen Stößel, ein Gewicht oder den Finger eines Benutzers gemessen werden. Ein Dehnungs-Messstreifen (DMS) wird dabei in die Leiterplatte integriert. Die Bestückung der Leiterplatte erfolgt nach dem Aufdrucken des DMS.

Die Anwendungsgebiete für diese neue Technologie sind vielfältig. Als Krafterkennung in Roboterarmen ist sie ebenso denkbar, wie als stufenweise Sitzbelegungserkennung in Fahrzeugsitzen. Hoffmann + Krippner hat in einem ersten anspruchsvollen Projekt die Anschlaghammertechnologie in einem E-Piano revolutioniert. Die Tastendynamik und die Anschlagseigenschaften sind von einem traditionellen Klavier nicht zu unterscheiden.