Behältertransporteure von #KRONES – die stillen Stars der Abfülllinien

06.08.2018 11:02

Behältertransporteure von #KRONES – die stillen Stars der Abfülllinien

Was nützen das kräftigste Herz und die stärksten Muskeln, wenn die Blutgefäße zur Verbindung fehlen? Richtig: Nichts. Gleiches trifft auf unsere Behältertransporteure zu – ohne sie läuft gar nichts. Ihr wollt mehr darüber wissen? Hier geht's lang👇

Behältertransporteure – die stillen Stars der Abfülllinien

In aller Euphorie über die neuesten Krones Maschinen, könnte man sie glatt vergessen: Unsere Behältertransporteure. Auf den ersten Blick handelt es sich um vergleichsweise simple Konstruktionen. Doch dieser Eindruck täuscht! Ohne Transporteure läuft gar nichts. Denn am Ende des Tages sorgen sie dafür, dass alle Komponenten in unseren Abfülllinien effizient zusammenarbeiten. Denn was nützen das kräftigste Herz und die stärksten Muskeln, wenn die notwendigen Blutgefäße zur Verbindung fehlen? Unser stiller Star, der Krones SynCo, sorgt seit über 30 Jahren dafür, dass unsere Maschinen ungestört ihren Aufgaben nachgehen können.

Doch was kann unser SynCo eigentlich alles? Die offensichtlichste Aufgabe eines Behältertransporteurs ist natürlich der Transport von Dosen und Flaschen von A nach B, damit der nächste Schritt in der Prozesskette folgen kann. Daneben gibt es aber auch eine Vielzahl anderer Funktionen, die erfüllt werden wollen. Die meisten unserer Maschinen werden mit einem einbahnigen Behälterstrom versorgt. Daher müssen wir zum Beispiel dafür sorgen, dass die auf Paletten angelieferte Dosen oder die von einer Streckblasmaschine hergestellten PET-Flaschen einzeln und hintereinander in die Abfüllanlage gelangen. Im Fachjargon nennen wir das Vereinzelung.

Eine der wichtigsten Funktionen ist die Zwischenspeicherung – auch Pufferung genannt – von Behältern. In einer Abfülllinie gibt es viele Schnittstellen und dementsprechend eine Vielzahl von Szenarien, die zu kurzen Stopps an den Maschinen führen können. Um den Gesamtwirkungsgrad der Anlage auf einem möglichst hohen Niveau zu halten, ist es notwendig, diese Unterbrechungen bestmöglich abzufangen – eben zu „puffern“. Dies bewerkstelligen wir in der Regel dadurch, dass wir zwischen den einzelnen Maschinen bewusst mehr Transporteurfläche bereithalten als während der normal laufenden Produktion notwendig ist. Dadurch schaffen wir eine Pufferfläche, um die Behälter, die eine Maschine ausstößt während eine andere stillsteht für einen kurzen Zeitraum zu speichern. So kann der Rest der Anlage während einer kurzen Störung problemlos weiter produzieren.

Nachdem die Behälter dann alle Stationen der Abfüllung durchlaufen haben, möchten unsere Kunden natürlich nicht jeden Behälter einzeln verpacken, sondern z. B. auch gerne in Sixpacks. Hierfür ist es notwendig, den einbahnigen Flaschenstrom in mehrere parallele Flaschenströme aufzuteilen. Hierfür verteilen wir die Behälter auf Gassen (Verteilung), so dass sie in Reih und Glied in den Packer einlaufen können.

Sie sehen, ohne Transporteure läuft es nicht rund! Daher bleibt am Ende des Tages eine Erkenntnis: Transporteure sind vielleicht nicht Alles, aber ohne Transporteure ist Alles Nichts!