Bericht vom CENIT Innovationstag

13.07.2016 16:26

Bericht vom CENIT Innovationstag

Digitale Transformation ERLEBEN „Wir sind heute an einer Schwelle, wo jedes reale Ereignis augenblicklich mit der digitalen Welt verbunden wird; alles wird Teil des globalen Netzes, ob Daten, Mensch, Maschine oder Organisation.“ Mit dieser Prognose eröffnete Professor Andreas Dengel vom Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (Kaiserslautern) seinen Keynote-Vortrag beim diesjährigen CENIT Innovationstag.

Er betonte damit zum Auftakt die Bedeutung der Digitalen Transformation als wesentliche Herausforderung für Unternehmen aller Branchen.

Professor Dengel untermauerte diese Aussage mit zahlreichen anschaulichen Beispielen, verbunden mit einem spannenden Einblick in aktuelle Forschungsprojekte und Entwicklungen.

Für die CENIT begrüßte Kurt Bengel als Sprecher des Vorstands die Gäste. Sein Thema war die Digitale Transformation als Herausforderung für die Unternehmensstrategie. Welche Handlungsmöglichkeiten sich bieten, machte er am Beispiel seines eigenen Hauses deutlich.

Wie sich das Verhalten der Konsumenten und die Dynamik in den Märkten verändern und wie die CENIT ihre Kunden hierin unterstützt, erläuterte André Vogt, Direktor Enterprise Information Management der CENIT. Als Trusted Advisor der Kunden positioniert sich der IT-Spezialist als Partner für die erfolgreiche Digitale Transformation.

Im Rahmen des nunmehr bereits . CENIT Innovationstages erhielten die Gäste einen eindrucksvollen Einblick in erfolgreiche Kundenprojekte und verfügbare Lösungen zur Digitalisierung.

Gemeinsam mit namhaften Kunden und den Partnern IBM, ICON, Levigo Solutions, Nexthink, Pitney Bowes, Tech Data und XENIUM stellte die CENIT ihr umfassendes Leistungsspektrum für aktuelle Unternehmens- Anforderungen vor. Dieses Spektrum gliederte sich in vier parallele Vortragsreihen:

  • Grad-Kundenkommunikation
  • Planung, Reporting und Predictive Analytics
  • Akten- und Vorgangsbearbeitung
  • Technologien der Digitalisierungsprozesse

Grad-Kundenkommunikation

Veränderungen durch die Digitalisierung auf Seiten der Endanwender und Kunden zeigen sich sehr deutlich in einem geänderten Kommunikationsverhalten: Die Endkunden ziehen moderne Kommunikationsformen anderen Kontaktmöglichkeiten per Telefon, Brief oder Beratungsgespräch vor. Wie dies in vollständige Prozessketten eingebunden werden kann, und wie mittels neuer Kommunikationskanäle Kunden gewonnen und gehalten werden, zeigten die Lösungsbeispiele zu „Interactive Video“, zu interaktiver „Brief“-Schreibung für sämtliche Kommunikationskanäle und zu einem übergreifenden Multi-Channel-Communication-Management. Um aus dem neunen Kommunikationsverhalten auch Ableitungen für zukünftige Unternehmensentscheidungen treffen zu können, stehen heute bereits Lösungen bereit. Damit lassen sich z.B. die Kommunikationen im Beschwerdemanagement analysieren oder die Kundenbeziehungen auf Basis von Big Data Analyse (am Beispiel der Telekommunikation) oder dem Output Management verbessern.

Wie dies in der Praxis erfolgt, zeigte der Vortrag der W&W Informatik GmbH zur Einführung eines zentralen, effizienten und serviceorientierten Prozessmanagement sowie eine Bewertung der Strategien zur Modernisierung von Altsystemen durch die XENIUM AG.

Planung, Reporting und Predictive Analytics

Werden Kommunikation und Wertschöpfungsketten zunehmend digitalisiert und über Unternehmensgrenzen hinweg verlängert, so ergeben sich daraus auch geänderte Anforderungen und Möglichkeiten für Planung, Reporting und Analytics.

Eine Betrachtung dieser Fragestellung aus Controlling Gesichtspunkten stellte Karl-Heinz Steinke vom Internationalen Controller Verein vor und leitete damit auf die im Anschluss vorgestellten Lösungsbeispiele über.

Die Teilnehmer erhielten in diesem Themenblock außerdem einen praxisnahen Überblick zu den Plattformen der IBM für BI & Reporting und Analytics. CENIT zeigte mit ihren Partnern unter anderem auf, wie geographische Informationen für Reporting und Analysen eingebunden werden, wie Finanzdienstleister die Anforderungen zu MaRisk erfüllen oder auch wie Industriekunden durch Predictive Maintenance einen Wettbewerbsvorteil im Kontext Industrie 4.0 erzielen.

Akten- und Vorgangsbearbeitung

Wie im Gesamtbild mit diesen Entwicklungen eine zukunftsweisende ECM und Prozess-Strategie erstellt werden kann und was sie bewirkt, wurde in zahlreichen Praxisvorträgen durch Kunden der CENIT vorgestellt. Die Vortragenden kamen unter anderem von den Stadtwerken Schwäbisch Hall, den Berliner Verkehrsbetrieben, der Deutschen Servicegesellschaft für Finanzdienstleister (DSGF) und aus der MTU Maintenance Hannover.

Dass die CENIT-eigenen Lösungen zur elektronischen Akte und Vorgangsbearbeitung dabei eine wichtige Schlüsselrolle einnehmen und die Prozesskette wertschöpfend optimieren, wurde z.B. durch die Vorstellung der mobilen Akte, des aktiven Management von Aufbewahrungsfristen oder durch Anwendungsbeispiele zu HR-Controlling, -Planung und -Akte deutlich.

Technologie

Die Digitale Transformation bedingt natürlich auch den Einsatz innovativer und leistungsfähiger Technologien – dieser Aspekt wurde von CENIT und ihren Partnern im Rahmen einer dedizierten Vortragsreihe beleuchtet. Hier wurden moderne Plattformen vorgestellt z.B. für die Zusammenarbeit und Unternehmenskommunikation. Auch die Aspekte einer Cloud-Transition und die zugehörige Methodik waren Thema.

Die begleitende Ausstellung und das Abend-Event wurden von den Teilnehmern genutzt, um die Eindrücke und Erfahrungen des Tages zu vertiefen. Das einhellige Feedback war, dass sich der CENIT Innovationstag als ein Highlight im Veranstaltungskalender zur Digitalen Transformation bestätigt hat. Auf die Fortsetzung im kommenden Jahr und CENIT als Trusted Advisor im Segment der Digitalisierung von Informationsprozessen darf man gespannt sein.