Bilanz zur ersten virtuellen Krones #Messe

05.05.2020 14:51

Bilanz zur ersten virtuellen Krones #Messe

Heute ist der letzte Tag unseres virtuellen Stands zur #interpack 2020. Wie das Pilotprojekt aus unserer Sicht gelaufen ist? In unserem neuen Blogbeitrag ziehen wir Bilanz – und würden uns natürlich auch über Euer Feedback freuen.

Es war ein Experiment mit ungewissem Ausgang: unsere erste rein digitale Messe. Wie so vieles seit Beginn der Corona-Pandemie, war unser virtueller Stand zur interpack 2020 nicht von langer Hand geplant, sondern eine sehr spontane – und daher sicher in manchen Punkten auch behelfsmäßige – Lösung für ein akutes Problem. Für uns bei Krones spielen Messen eine zentrale Rolle. Zum einen, weil wir komplexe Technologieprodukte für den B2B-Markt entwickeln – und die lassen sich am besten im direkten Gespräch mit den Anwendern erklären. Zum anderen, weil Live-Veranstaltungen uns die Gelegenheit geben, auch außerhalb des Tagesgeschäfts den persönlichen Austausch mit unseren weltweit verteilten Kunden zu pflegen. Doch was macht man, wenn die Kunden nicht zur Messe kommen können? Ganz klar: Man bringt die Messe zu den Kunden – als virtuellen Stand im Netz.

Von der Entscheidung, auf diesen für uns neuen Weg auszuweichen, bis zum tatsächlichen Launch am 28. April vergingen gerade mal ein paar Wochen. Theoretisch hätten wir uns auch etwas mehr Zeit lassen können, da die reale interpack 2020 erst Mitte Mai stattgefunden hätte. Aber, das geben wir ganz offen zu: Wir wollten die ersten sein, die mit einem virtuellen interpack Stand an den Start gehen.

Eine pragmatisch-enthusiastische Hauruck-Aktion

Dass uns das am Ende auch gelingen würde, war im Verlauf des Projekts nicht immer so ganz klar: Spontan entschieden, als Hauruck-Aktion in Angriff genommen und von Kollegen verschiedener Fachbereiche komplett aus dem Homeoffice umgesetzt: Hürden – einkalkulierte wie unerwartete – gab es genug. Doch ließ sich eine davon mal nicht überspringen, dann fand sich am Ende immer ein Weg, sie zumindest zu umlaufen. Die Stimmung des Projektteams in zwei Worten? „Enthusiastischer Pragmatismus“ trifft es ganz gut.

Das trifft ganz besonders auf die Umsetzung des Live-Chats zu. An drei aufeinanderfolgenden Messetagen bot er den Besuchern die Gelegenheit, sich direkt mit Experten verschiedener Krones Fachbereiche und Tochtergesellschaften auszutauschen. Für uns war das ein komplett neues Terrain mit anfangs vielen offenen Fragen: Nicht nur musste innerhalb weniger Tage ein passendes System ausgewählt und in die Website integriert werden; es galt vor allem auch, die Kollegen, die den Chat von zu Hause aus betreuen sollten, per Videokonferenz mit dem System vertraut zu machen und auf die Veranstaltung vorzubereiten. Und auch wenn alle Beteiligten sich mit Freude auf das Experiment eingelassen haben und diverse technische Pannen bei der Schulung einfach mit guter Laune weggelacht wurden – bei alldem schwangen auch immer die Fragen mit: Zahlt es sich am Ende aus? Werden Messe und Chat von den Besuchern überhaupt angenommen?

Einmaliges Experiment oder Pilot einer Serie?

Nach drei Messetagen mit insgesamt 24 Stunden Live-Chat kennen wir die Antwort: Pünktlich zur Eröffnung der Messe schickten wir ein Reminder-Mailing an unsere Newsletter-Abonnenten. Buchstäblich in der Minute danach klickten sich bereits Hunderte von Neugierigen durch die Exponate, und bei den Chat-Betreuern poppten schon die ersten Gesprächsanfragen auf. Von allgemeinen Plaudereien über Service-Belange bis hin zu detaillierten Fragen über unsere Produkte war alles dabei. Gemessen an den Seitenaufrufen und Anzahl der Chat-Anfragen erwies sich die Varioline als klare Spitzenreiterin. Kein Wunder, war sie doch auch das prominente Hauptexponat am Messestand.

Auf die Frage, ob es sich gelohnt hat, gibt es von uns ein ebenso klares wie erleichtertes „Ja, und wie!“ Zum einen haben wir festgestellt, dass unsere Kunden und Interessenten virtuellen Messen gegenüber aufgeschlossen sind und sich neugierig darauf einlassen. Zum anderen haben wir im Projektverlauf eine steile Lernkurve hingelegt, an die wir beim nächsten Mal direkt anknüpfen können. Denn eines steht jetzt schon fest: Auch wenn die virtuelle interpack für uns in vielerlei Hinsicht ein einzigartiges Experiment war – einmalig soll sie nicht bleiben. Die nächste Online-Messe kommt bestimmt – und wir freuen uns schon drauf!

Angebote KRONES
,