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Blumenbecker Slovakia beteiligt sich an EU-Forschungsprojekt – Innovationen für

18.07.2016 09:31

Blumenbecker Slovakia beteiligt sich an EU-Forschungsprojekt – Innovationen für

Seit Oktober 2015 arbeitet Blumenbecker Slovakia s.r.o. in einem von der EU geförderten Projekt mit, das sich mit der Entwicklung innovativer Schweißverfahren befasst. Hauptprojektträger ist das Forschungsinstitut für Schweißen der Slowakischen Republik (VUZ). Inzwischen liegen erste Ergebnisse vor, die in die Projekte des Unternehmens einfließen können.

Position als Innovationsführer stärken

 

„Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem VUZ zusammen“, sagt Peter Grno, Geschäftsführer von Blumenbecker Slovakia. „So ist zum Beispiel unser Laserschweißlabor im Gebäude des VUZ angesiedelt, und das Konzept dafür wurde in enger Zusammenarbeit zwischen ihnen und uns entwickelt.“

Bei dem gemeinsamen Projekt geht es um die  Entwicklung von zwei innovativen Schweißanlagen. „Zum einen ist das eine universelle Anlage, die verschiedene Technologien wie MIG, Laserschweißen, Laserauftragsschweißen und TOPTIG  beherrscht“, so Grno. „Bei der zweiten Anlage geht es ums Reibschweißen.“

In dem Projekt soll vor allem die Praxistauglichkeit der Anlagen erprobt werden, die eine bislang ungekannte Vielfalt und Flexibilität bieten. So wird die universelle Anlage derzeit beim Auftragsschweißen in einem Kernkraftwerk eingesetzt.

Der Aufwand für das Projekt ist nicht unerheblich. Nahezu alle Engineering-Mitarbeiter von Blumenbecker Slovakia sind daran beteiligt. Dennoch ist die Projektteilnahme ausgesprochen vorteilhaft für das Unternehmen, betont Grno. „Wir sammeln wertvolle neue Erkenntnisse, die dann wieder in unsere Produktentwicklung einfließen. Und wir unterstreichen unsere Position als einer der Innovationsführer beim Roboterlaserschweißen.“

Schweissverfahren

TOPTIG Schweißen: Das TOTPTIG-Verfahren fürs Roboterschweißen erzielt Schweißgeschwindigkeiten, die genauso hoch sind wie beim MIG-Schweißen oder sogar höher. Das Verfahren beruht auf der WIG-Technik und ist damit spritzerfrei und sehr leise. Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass durch das spezielle Abschmelzen des Zusatzwerkstoffes der Brenner bewegt werden kann, ohne dabei den Zusatzwerkstoff jedes Mal neu ausrichten zu müssen.

Reibschweißen: Beim Reibschweißen nutzt man die durch Reibung entstehende Wärme. Dabei werden Teile rotierend relativ zueinander bewegt, wobei sie sich an den Kontaktflächen berühren. Ist das Material bis zur Plastifizierung erwärmt, werden die Teile positioniert und mit hohem Druck aufeinander gedrückt. Vorteil des Reibschweißens ist es, verschiedene Materialien wie Stahl und Kupfer oder Aluminium und Keramik miteinander verbinden zu können.