Bounce Rate von über 50% im B-to-B normal?

24.11.2014 09:43

Bounce Rate von über 50% im B-to-B normal?

Wenn Webdesign die Funktion vergisst Bei vielen Projekten gibt es für den Webdesigner das Problem das im Unternehmen jeder Bereich mit jedem Produkt, jeder Slogan, jedes Logo das allerwichtigste ist und ganz nach oben auf die Website soll.

Das reicht als Herausforderung völlig aus, aber jetzt kommt noch dicker und es wird zunehmend Design um des Designs willen realisiert. Der Trend „One-Pager“, alles erschlagende full Screen Videos, responsive Webdesign das Desktop- Inhalte 1:1 in endlosen Navigationselementen aufs Smart Phone überträgt, oder andersherum, Desktop Design das aussieht wie mobile Navigation - derzeit hat man den Eindruck dass sich Design selbstverliebt an einer Fülle von technischen Möglichkeiten bedient und dabei eines völlig vergisst: „form follows function,“ wir haben im Webdesign die Aufgabe Besucher einer Website in den Content hinein zu ziehen. Und dazu gehört zu allererst dass der Nutzer erkennt was er zu erwarten hat und wie die Website zu bedienen ist. Wir erinnern uns an AIDA: „Attention“, ja das geht noch, aufmerksam machen solche Websites, „Interest“, sicher, aber mehr in der Richtung „um was geht’s hier, wo zum Teufel muss ich hier klicken, was bring mich hier wohin?“  und diese Art von Aufmerksamkeit endet bei einer Bounce Rate von %. Die Hälfte aller Nutzer verlässt die Website ohne eine weitere Seite auf zu rufen.

Dabei ist bekannt: nur 7 Elemente kann ein Nutzer in Ihrer Bedeutung erfassen, wenn er das Erste mal eine Website besucht. Der Blickverlauf des Nutzers folgt einem spiegel-verkehrtem „S“ Die Website hat etwa Sekunden Zeit zu überzeugen. In diesen Sekunden wird die Entscheidung getroffen „to klick, or not to klick“ eine Frage die über den Erfolg der Website entscheidet.

Dabei ist es gar nicht so schwer eine Bounce Rate von % auf 3,8% zu reduzieren (Designänderung Website Viracom) und das muss nicht langweilig aussehen und es muss auch nicht unbedingt im „Kacheldesign“ realisiert werden. Die Aufgabe ist dabei so simpel wie einleuchtend:

  • die Homepage hat die Aufgabe den Nutzer ein zu fangen und zu leiten
  • reduziere den Inhalt der Homepage auf das Notwendigste
  • verwende Bezeichnungen für die Navigation die der Nutzer versteht
  • lege die Navigation eindeutig als Navigation an
  • gestalte grafisch einfach, reduziert und durchgängig logisch
  • verzichte auf Slogans, Banner auf alles was der Übersicht schadet

Dann klappt auch der Rest von der guten alten AIDA und nach Interest kommt „Desire“ und „Action“, ein Anruf, eine E-Mail, ein Interessent wird zum Kunden.

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