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Bundesregierung ehrt ESTA für Integration von Geflüchteten

01.02.2017 15:21

Bundesregierung ehrt ESTA für Integration von Geflüchteten

Der Sendener Hersteller für Absaugtechnik hat den CSR-Preis der Bundesregierung in der Sonderpreiskategorie ”Betriebliche Integration geflüchteter Menschen in kleinen und mittelständischen Unternehmen” gewonnen.

ESTA hat den CSR-Preis der Bundesregierung 2017 gewonnen. Alexander Kulitz, Mitglied der Geschäftsleitung bei ESTA, nahm die Auszeichnung persönlich entgegen: „Der CSR-Preis ist eine bedeutsame Anerkennung für unser Wirken. Gleichzeitig soll er aber auch alle anderen im Wirtschaftsleben Tätigen ermuntern, für mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft einzutreten. Wir Unternehmen tragen große Verantwortung, können und müssen dabei beispielgebend handeln, denn nur das „Wir“ kann zum Gelingen von Integration führen“.

Beschäftigungsquote für Flüchtlinge

 

Ende 2015 erklärte das Familienunternehmen öffentlich, dass zukünftig mindestens 2 Prozent der Belegschaft Geflüchtete sein sollen. Diese interne Selbstverpflichtung sollte zudem eine Signalwirkung bei Unternehmen aus dem Alb-Donau-Kreis und darüber hinaus erzeugen. ESTA beschäftigt aktuell vier Geflüchtete – zwei als Monteure und zwei weitere Geflüchtete als Hausmeister/ Lagerhelfer. Damit wurde die Quote bereits Ende 2016 übertroffen. Zusätzlich bietet ESTA Betriebsbesichtigungen und Praktika für Geflüchtete an, um ihnen die Chance zu geben, unterschiedliche Arbeitsfelder kennenzulernen und eigene Perspektiven zu entwickeln. Seit geraumer Zeit ist das Unternehmen auch Mitglied im Bundesnetzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ und dort im Beirat durch Alexander Kulitz in seiner Eigenschaft als Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) vertreten.


Der CSR-Preis der Bundesregierung wurde 2017 zum dritten Mal vergeben. Schirmherrin war die Bundesministerin für Arbeit und Soziales ,Andrea Nahles. Mit dem Preis will die Bundesregierung herausragende Beispiele gesellschaftlicher Verantwortung und verantwortungsvoller Unternehmensführung honorieren und auszeichnen, um somit weitere Anreize für Unternehmen zu schaffen, das eigene Wirtschaften nachhaltig auszurichten. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die vorbildlich faire Geschäftspraktiken und eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik umsetzen, natürliche Ressourcen sparsam nutzen, Klima und Umwelt schützen, sich vor Ort engagieren, Verantwortung auch in der Lieferkette übernehmen und besonderes Engagement bei der Integration geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt zeigen. Nach einer erfolgreichen Bewerbungsphase mit über 200 Bewerbern in drei Größenkategorien und zwei Sonderpreiskategorien haben im September 2016 insgesamt 25 Unternehmen die erste Hürde des CSR-Preises der Bundesregierung geschafft – davon prämierte die Experten-Jury kürzlich 10 Preisträger in Berlin.