bvik: Interview mit den Gründungsvätern

14.04.2015 09:25

bvik: Interview mit den Gründungsvätern

Der bvik feiert 5. Geburtstag. Am 15. April 2010 wurde der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) offiziell gegründet. Die Gründungsväter Michael Stocker und Andreas Pfeilschifter erzählen im Interview von der Idee der Gründung, den Zielen und der Entwicklung des Verbandes.

Hallo Michael, Hallo Andreas. Ihr seid die Gründungsväter des Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. Wie entstand die Idee zur Gründung des bvik?

Andreas Pfeilschifter: Die Idee entstand durch unsere sehr vielseitigen Kontakte zu den Marktpartnern über unser damaliges Medium INDUKOM. Seit der Gründung hatten wir die Marke sehr stark ausgebaut und das Printmedium mit sehr vielen weiteren Angeboten wie beispielsweise dem Triple A Award und dem INDUKOM Forum Industrie Kommunikation ergänzt. Uns wurde klar, dass wir mit 6 Magazin-Ausgaben im Jahr, einer einzigen großen Veranstaltung und begrenzten Investitionsmöglichkeiten die Vielzahl der an uns herangetragenen Wünsche so schnell nicht bedienen können. Um das zu realisieren, brauchte es eine breitere Basis und eine noch stärkere Gemeinschaft. Und so kam Michael auf die Idee, diese Gemeinschaft in Form eines Verbandes auf die Beine zu stellen.
Michael Stocker (Foto): Wir glaubten schon damals daran, dass die Interessen der an der Industrie-Kommunikation beteiligten Unternehmen und Menschen viel stärker vertreten werden sollten und dass die Zusammenarbeit zwischen den Industrie-Unternehmen und den Kommunikationsdienstleistern weiter gefördert und verbessert werden musste. Und das schnell, stetiger und nachhaltiger. Auch in unserem eigenen Interesse.

 

Wie lief die Verbandsgründung ab? Gab es Bedenken, Kontroversen oder Hürden, die erst überwunden werden mussten?

Pfeilschifter: Drama, Baby, Drama!
Stocker: Naja - es brauchte schon zwei Anläufe (lacht). Bei der ersten Gründungsversammlung im Dezember kamen Leute, von denen sich nicht alle mit der schon im voraus versandten Satzung vertraut gemacht hatten.
Pfeilschifter: Ich kann mich noch gut erinnern. Die Diskussionen, die da entstanden, ließen mich an dem Vorhaben ernsthaft zweifeln. Es war ein typisch deutsches Gefiesel und es ging natürlich auch ums Geld. Nur gut, dass Michael die Contenance als Versammlungsleiter bewahrt hat.
Stocker: Das eigentliche Problem war, dass wir dann die Gründungssatzung, die ja von den Gründern unterschrieben werden musste, on the fly in der Versammlung geändert hatten. Dabei kam es dann zu einer Unstimmigkeit in der Definition der Verbandsorgane, was das Amtsgericht Augsburg veranlasste, die Eintragung abzulehnen. Im zweiten Anlauf am . April lief dann alles glatt - die Satzung war anwaltlich geprüft, den Gründern im Vorfeld nochmals zur Verfügung gestellt, alles einstimmig abgesegnet - und schwupp - der Verband war gegründet.

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