bvik-Studie: B2B-Unternehmen investieren fast 30% mehr in Marketing und Kommunikation

23.03.2017 16:00

bvik-Studie: B2B-Unternehmen investieren fast 30% mehr in Marketing und Kommunikation

Der Bundesverband Industrie Kommunikation hat die Ergebnisse seiner Studie „B2B-Marketing-Budgets“ veröffentlicht. Demnach gaben deutsche B2B-Unternehmen 2016 durchschnittlich 28 Prozent mehr für interne und externe Marketingleistungen aus als 2015.

Laut der bvik-Studie investierten knapp 30% der deutschen Unternehmen im B2B-Sektor mehr in Marketing und Kommunikation. Außerdem erhöhte ein Drittel der Befragten die Anzahl der Mitarbeiter in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr. So beschäftigen B2B-Unternehmen im Durchschnitt zehn Vollzeit-Mitarbeiter im Marketing, 2015 waren es lediglich sechs Mitarbeiter.

Große Bedeutung des Marketings

Für den Initiator der bvik-Studie Dr. Andreas Bauer, Vice President Marketing, KUKA Roboter GmbH und Mitglied im Vorstand des bvik, ist der Anstieg der Budgets sehr erfreulich: „Mittlerweile haben viele Unternehmensleitungen erkannt, dass bei steigendem Wettbewerbsdruck das Marketing einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten kann. Eine höhere Bedeutung des Marketings im Mittelstand ist essenziell, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen B2B-Unternehmen weltweit zu gewährleisten und den Wohlstand Deutschlands zu sichern.“

Insgesamt investiert der B2B-Sektor zwischen einem und zwei Prozent des Umsatzes in Marketingmaßnahmen. Die Höhe ist dabei abhängig von der Unternehmensgröße. Obwohl der B2B-Bereich damit weit hinter anderen Branchen zurückliegt, zeigen die Zahlen, dass die Bedeutung des Marketings wächst. „Das absolute Gesamtvolumen der Marketingbudgets von B2B-Unternehmen ist beachtlich, da deren Gesamtumsatz auch bedingt durch die Mehrstufigkeit im Wertschöpfungsprozess deutlich höher als im Konsumgüterbereich ist“, erklärt Prof. Dr. Carsten Baumgarth von der HWR Berlin, der die Studie wissenschaftlich betreut.

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