CENIT #Innovation Day 2018 – eine Nachbetrachtung

02.08.2018 15:45

CENIT #Innovation Day 2018 – eine Nachbetrachtung

Beim Gros der Unternehmen stellt sich nach wie vor die Frage nach dem für sie richtigen „Wie“ der Digitalisierung. Dieses „Wie“ zu beantworten – praktisch greifbar und technologisch umsetzbar – stand im Fokus des CENIT INNOVATION Day 2018.

Digitale Kontiuität in der Praxis

 

Beim Gros der Unternehmen stellt sich nach wie vor die Frage nach dem für sie richtigen „Wie“ der Digitalisierung. Dieses „Wie“ zu beantworten – praktisch greifbar und technologisch umsetzbar – stand im Fokus des CENIT INNOVATION Day 2018. Die PS-gestärkte Atmosphäre des Porsche Museums in Stuttgart diente rund 130 Entscheidern und Professionals produzierender Unternehmen aus den Branchen Automotive, Fertigung und Aerospace als dynamisches Forum für die Gewinnung von Best-Practice-Erkenntnissen und aktiven Fachaustausch. Die handfeste Basis für zukunftsweisende Impulse und klare Handlungsalternativen boten Vorträge und dedizierte Live-Demos von Experten der CENIT und ihren Partnern sowie Kundenunternehmen wie MAHLE.

Vor rund drei Jahren kam eine von TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank durchgeführte Studie unter 4000 deutschen Mittelständlern zu dem Ergebnis, dass der deutsche Mittelstand zurückhaltend sei, wenn es um die digitale Transformation geht. Er warte lieber ab, als die Digitalisierung aktiv anzugehen. Zwar beobachte der Mittelstand die Mitbewerber und reagiere auch auf Vorstöße, auf die eigene Innovationskraft setze aber fast niemand. So das sicherlich realitätsgetreue, aber – in Zeiten von Industrie 4.0 und steigender Dynamik in Industrie und Wirtschaft – ernüchternde Ergebnis der Untersuchung. Heute, Mitte 2018, sind erfreulicherweise klare Tendenzen in Unternehmen zu erkennen, die Themen digitale Transformation sowie Schaffung der digitalen Kontinuität aktiv anzugehen. Einer der Gründe: Die produzierenden Unternehmen – ob klein oder mittelständisch – sind in Zugzwang, ihre wertschöpfenden Prozesse, ihre Produktions- und Planungsabläufe zu digitalisieren, zu vernetzen und so in eine digitale Kontinuität zu überführen, wollen sie ihre Position im Markt oder Bedeutung als Zulieferer der Großen nicht verlieren.

„Gemeinsam ergründen, welche Möglichkeiten, strategischen Ansätze und praktischen Lösungen uns heute zur Verfügung stehen, um eine Durchgängigkeit von digitalen Prozessen in Unternehmen zukunftsfähig und nachhaltig zu etablieren. Und zwar so, dass sich diese Prozesse innovativ aber ausgereift, effizient und praxistauglich an der Strategie Ihres Unternehmens ausrichten – und diese im Idealfall weiter stärken.“

So lautete zu Beginn der Veranstaltung das Versprechen des CENIT CEOs Kurt Bengel an die Besucher des Events. Er adressierte damit CENITs klare Auffassung davon, dass die praxisgerechte Digitalisierung und damit einhergehend die Implementierung eines sinnvollen PLM bei vielen Fertigungsunternehmen weitaus pragmatischer und näher am bisherigen Geschäft liegen kann, als vermutet.

Einer der Schlüssel dazu ist ein strategischer Ansatz, den CENIT unter dem Begriff smartPLM subsummiert: Ein Ansatz, der durch einen modularen Aufbau „leichter verdaubar“ und höchst skalierbar gestaltet ist – und sich so sowohl für Mittelständler als auch Großunternehmen individuell adaptieren lässt.

„Mit smartPLM folgen wir dem Anspruch, in Unternehmen digitale Prozesse zu etablieren, die alles Überflüssige weglassen, durchgängig ohne Medienbrüche ablaufen und sich jederzeit schnell an veränderte Anforderungen anpassen. Nur dann können wir sicher sein, dass die im Rahmen eines kompletten Produktlebenszyklus – vom Design bis zum Service – benötigten Informationen sicher, verlustfrei und synergetisch durch die Wertschöpfungskette passieren.“