CVT-Getriebebau: EMAG Produktionslinie sorgt für Tempo und Qualität

19.07.2017 08:31

CVT-Getriebebau: EMAG Produktionslinie sorgt für Tempo und Qualität

CVT-Pulleys und -wellen rasant hartbearbeiten: EMAG liefert schlüsselfertige und hocheffiziente Produktionslinien für den Getriebebau.

CVT-Pulleys – Turn-Key-Lösung von EMAG

 

CVT-Getriebe basieren auf einer verblüffenden Idee: Die Antriebs- und Abtriebsachse des Autos sind hier mit einem Stahlband oder eine Kette verbunden. Dabei läuft das Band über jeweils zwei gegenüberliegende kegelförmige Scheiben. Werden die Scheiben in Achsrichtung zusammengeschoben, befindet sich das Band auf dem äußeren Rand der Kegelform und umfasst deshalb einen größeren Radius. Gehen die Scheiben auseinander, bewegt es sich auf einem kleineren Radius. So ändert sich die Übersetzung im Getriebe.

Pulleys und Achsen im Fokus

Das vor diesem Hintergrund die Produktion der dazugehörigen Scheiben („Pulleys“) und Achsen ganz besonders im Fokus der Planer stehen, kann kaum überraschen. Sie müssen schnell, hochgenau und ohne jeden Fehler die Hartbearbeitung durchlaufen – ein mehrstufiger Prozess. Angesichts eines stark wachsenden CVT-Marktes (vor allem in Asien und den USA werden immer mehr Pkw mit diesem Getriebe verkauft) stellt sich allerdings die Frage, wie man diese komplexen Produktionslinien schnell und ohne Aufwand etablieren kann.

Drehen und Schleifen mit EMAG Technik

EMAG gibt hier eine wortwörtlich umfassende Antwort: Auf Basis verschiedener Pick-up-Maschinen entwickeln die Spezialisten die komplette Produktionslösung inklusiver verschiedener Schleif- und Drehprozesse. Bei den Pulleys kommt die Maschine des Typs VLC 200 GT zum Einsatz. Bei Wellen setzen die Planer bevorzugt auf HG 208 (Schleifen) und VTC 200 (Hartdrehen). Die Automatisierung passt sich den Vorstellungen der Kunden an. Es stehen zahlreiche Konzepte – zum Beispiel mit Linienportalen und Stauförderbändern – zur Verfügung.

Industrie-4.0-Ansatz

Übrigens: EMAG vernetzt diese Systeme auf Wunsch perfekt mit übergreifenden Leitständen. Die Produktionsleitung stellt anschließend mit einem Blick auf den Bildschirm zum Beispiel fest, in welcher Maschine sich ein bestimmtes Bauteil befindet und ob der Prozess reibungslos abläuft – ein umfassender Industrie-4.0-Ansatz.