Drei Monate in #Bangkok #Thailand #jobs

19.12.2017 13:45

Drei Monate in #Bangkok #Thailand #jobs

Unsere Kollegin hat drei Monate in Bangkok verbracht😍 Ihr wollt wissen, was sie erlebt hat? Und was sie ĂŒber die Internationalisierung unseres Unternehmens gelernt hat? Dann lest mehr hier👇

Drei Monate in Bangkok

 

Dass Krones wĂ€chst und seine internationalen Strukturen ausbaut und stĂ€rkt, dĂŒrfte inzwischen allgemein bekannt sein. Doch was bedeutet das fĂŒr die Arbeits- und Wissensstruktur der einzelnen Fachbereiche, fĂŒr die alltĂ€gliche Arbeit und letztendlich fĂŒr den einzelnen Mitarbeiter? In einer knapp dreimonatigen Entsendung hatte ich die Möglichkeit, Antworten auf diese Fragen zu finden und nebenbei selbst viel internationale Erfahrung zu sammeln.

Im Vorfeld bekam ich viel UnterstĂŒtzung aus dem Unternehmen: Kollegen der zustĂ€ndigen Bereiche kĂŒmmerten sich um viele organisatorische Fragen und persönliche Belange, wie beispielsweise Visa, Reservierungen, Impfungen, gesundheitliche AufklĂ€rung und die Reisapotheke. Dann ging Anfang Oktober der Flieger in die asiatische „Stadt der Engel“ (auf Thai in der Kurzform: „Krung Thep“), besser bekannt als Bangkok.

WĂ€hrend meines Aufenthalts sammelte ich natĂŒrlich zahlreiche EindrĂŒcke von dieser gigantischen Stadt, die abertausende Seiten und Gesichter hat – und ganz sicher macht hier jeder Besucher seine eigenen Erfahrungen. FĂŒr mich ist Bangkok durch seine Kontraste zwischen arm und reich geprĂ€gt. Das Stadtbild wird durch 20-spurige Stadtautobahnen zerfurcht und eine mal mehr- oder weniger stark ausgeprĂ€gte Smoghaube schlummert dauerhaft ĂŒber der Metropole. HochhĂ€user, Slums, glitzernde Hotelburgen, StraßenmĂ€rkte an jeder Ecke, Skytrains, Tempel und KanĂ€le bieten ein extrem abwechslungsreiches Stadtbild – und werden ergĂ€nzt durch sehr freundliche Einwohner. Ich war in einem Apartmenthaus untergebracht, was in etwa der landesĂŒblichen Lebensweise und dem durchschnittlichen Standard entsprach. In der NĂ€he gab es fußlĂ€ufig einige Einkaufsmöglichkeiten und eine Anbindung an den Busverkehr, mit dem man gĂŒnstig und zĂŒgig die BĂŒrorĂ€ume von Krones Thailand erreichen konnte. Diese sind in den obersten Stockwerken des Interlink-Towers im Bezirk Bangna untergebracht. Von dort hat man einen fantastischen Blick ĂŒber die Umgebung und auf das etwas weiter entfernt liegende Zentrum Bangkoks.

Die Krones Familie vor Ort ist klein und ĂŒberschaubar: Man kennt seine Ansprechpartner aus den anderen Abteilungen grĂ¶ĂŸtenteils persönlich, was viele Vorteile bezĂŒglich einer schnellen und unkomplizierten Kommunikation mit sich bringen kann. Die Krones AG als Mutterschiff erscheint dafĂŒr allerdings gelegentlich ganz schön weit entfernt. Und „aus den Augen – aus dem Sinn“ ist nur menschlich – oft erscheint es einfacher, ein akutes Problem lokal zu lösen, anstatt nach den Erfahrungen der internationalen Kollegen zu fragen und auf bereits bestehende Lösungssysteme zurĂŒckzugreifen. Gerade wenn die Kollegen in anderen Regionen nicht persönlich bekannt sind, fĂ€llt es in der Regel schwerer, um Hilfe zu bitten. Daher ist fĂŒr mich eine der wichtigsten Erkenntnisse, dass es notwendig ist, BrĂŒcken zwischen den Standorten in verschiedenen Regionen zu bauen sowie diese auch kontinuierlich in Stand zu halten – ein persönlicher Austausch ist unschlagbar und kaum zu ersetzen.

Dieser Austausch von Wissen, Arbeitsmitteln und Lösungen muss – das zeigen mir meine Erfahrungen aus Thailand – in beide Richtungen erfolgen. Denn nur dann können alle Mitglieder der Krones Familie gleichermaßen von den Erfahrungen anderer profitieren.

Mein GefĂŒhl, dass Krones durch seine internationale Strategie zu einem Schmelztiegel der Kulturen wird, hat sich zumindest fĂŒr mich bestĂ€tigt. An den meisten Kundenprojekten arbeitet ein internationales Team mit den unterschiedlichsten kulturellen, bildungstechnischen und natĂŒrlich ganz individuellen HintergrĂŒnden zusammen – so auch bei zahlreichen Projekten, an denen ich beteiligt bin. Das ist spannend sowie lehrreich und bedarf einer respektvollen Achtsamkeit, um MissverstĂ€ndnissen vorzubeugen. Im Arbeits- bzw. Projektkontext ist dies wohl am einfachsten möglich, wenn Prozesse so weit wie möglich flexibel gestaltet sind: NatĂŒrlich mĂŒssen Projektziel und einzelne Meilensteine klar vorgegeben sein. Allerdings erfordern unterschiedliche kulturelle HintergrĂŒnde oder auch ungleiche Voraussetzungen in der Infrastruktur oft je nach Standort verschiedene Wege zum Ziel.

Außerhalb der Arbeit konnte ich ebenfalls sehr viele lehrreiche EindrĂŒcke sammeln und das Land, die Leute und die Kultur nĂ€her kennen lernen. Dank meiner Kollegen hatte ich die Möglichkeit, auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und viele authentische Momente zu erleben, die man als Tourist wahrscheinlich eher nicht erfĂ€hrt. An dieser Stelle möchte ich mich hierfĂŒr bei dem gesamten Krones Thailand Team fĂŒr seine Ă€ußerst herzliche, offene und hilfreiche Art bedanken – ganz besonders bei meinen beiden Kollegen Peerawat und Piset.

Beim Schreiben habe ich meine Zeit in Bangkok noch einmal Revue passieren lassen und dabei ĂŒberlegt: Was hat sich fĂŒr mich verĂ€ndert?

Am stĂ€rksten wahrscheinlich mein Blick auf den Gesamtkonzern Krones, der mir jetzt noch facettenreicher und komplexer erscheint als zuvor. Die HeterogenitĂ€t des Unternehmens ist eine riesen Herausforderung – bietet allerdings auch sehr viel Potential, das alle Krones Mitarbeiter gemeinsam ausschöpfen können. Außerdem habe ich durch meine Entsendung nun ein tieferes VerstĂ€ndnis fĂŒr lokale Begebenheiten sowie Arbeitsweisen und das ist fĂŒr mich der erste Schritt fĂŒr eine gute internationale Zusammenarbeit in der Zukunft. ZusĂ€tzlich ist es fĂŒr mich in meiner tĂ€glichen Arbeit sehr hilfreich, dass ich meine internationalen Kollegen nun viel besser und vor allem persönlich kenne. FĂŒr mich war diese dreimonatige Entsendung eine unschlagbar lehrreiche Erfahrung, die bestimmt nicht immer einfach war, sich am Ende aber definitiv auszahlt.

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