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Eine Energiemanagementsoftware als "Datenknotenpunkt"?

05.07.2016 10:46

Eine Energiemanagementsoftware als "Datenknotenpunkt"?

Eine Energiemanagementsoftware als „Datenknotenpunkt“? Klingt komisch, ist aber so. Eine solche Software kann mehr als nur Verbräuche dokumentieren. In ihr schlummert großes Potenzial. Nur leider wird dieses oft nicht genutzt. Doch was wäre, wenn…?

Eine Energiemanagementsoftware als „Datenknotenpunkt“? Klingt komisch, ist aber so. Eine solche Software kann mehr als nur Verbräuche dokumentieren. In ihr schlummert großes Potenzial. Nur leider wird dieses oft nicht genutzt.

Was wäre, wenn…?

Was ist, wenn nicht nur Strom-, Wasser- und Gaszähler angeschlossen werden, sondern sämtliche Medien erfasst werden, auch ungewöhnliche, wie technische Gase? Was ist, wenn auch die Produktionsdaten mit in das System einfließen? Wenn auch eine Verbindung zu anderen Systemen, beispielsweise einem elektronischen Schichtbuch, hergestellt werden kann?

Genau dann wird eine einfache Energiemanagementsoftware zum Datenknotenpunkt. Dann ermöglicht sie nicht nur sehr genaue Analysen, sondern auch einzigartige Rückschlüsse auf Optimierungspotenziale. Dann verbindet sie ganze Unternehmensebenen.

Zudem kann sie so gleich mehreren Abteilungen Vorteile bringen. Hier nur ein paar Beispiele:

  • So kann die technische Leitung mit Hilfe der Analyseergebnisse die Prozesse auf eine möglichst rationelle und energieeffiziente Arbeitsweise umstellen.
  • Der Energiebeauftragte kann die Fertigung energetisch steuern und optimieren.
  • Für das Controlling werden eine exakte Produktpreiskalkulation und ein umfassendes Reporting möglich.
  • Der Einkauf kann Bedarfe realistisch ermitteln und entsprechend den Energieeinkauf anpassen.

Wie das geht

Wie das funktionieren kann? Indem die Energiemanagementsoftware zu einer Art Hauptbahnhof im Straßenbahnnetz des Unternehmens wird. Im Unternehmen gibt es ganz verschiedene (HalteStellen. Einige dieser Stellen überraschen wenig, wie zum Beispiel die Strom- und Wasserzähler, der Energiebeauftragte oder auch die Geschäftsführung. Andere Begriffe, die in diesem Netz der Energiemanagementsoftware auftauchen, sind da schon ungewöhnlicher: Öl, Technische Gase, Kundenaufträge oder die Instandhaltung.

Was das bringt

Auf den ersten Blick mag das wenig mit Energiemanagement zu tun haben, auf den zweiten Blick aber umso mehr. Hier ein kurzes Beispiel, welchen Nutzen dieses komplexe Netz haben kann:

Die Aufträge der Kunden beeinflussen die Produktion. Kommt ein Auftrag rein, der in zwei Wochen bearbeitet werden muss, steht bereits fest, welche Maschinen dafür benötigt werden. Wenn nun die Software Aufträge, Maschinendaten und die entsprechenden Verbrauchswerte kennt, kann ich heute schon wissen, wie viel Energie ich am Mittwoch in zwei Wochen benötigen werde. Denken wir dieses Beispiel einmal weiter: Wenn ich bereits weiß, welche Aufträge in den nächsten Wochen anstehen, kann ich meinen gesamten Energieverbrauch der nächsten Wochen sehr genau bestimmen und der Einkauf kann die benötigte Energie bedarfsgerecht einkaufen. Und wenn ich genau weiß, wie viel Energie jedes Produkt verbraucht, kann ich auch dessen Preis sehr viel genauer kalkulieren. Und kenne ich von jedem Produkt und jeder Maschine die genauen Prozess- und Energiedaten, erhalte ich sehr genaue Einblicke, wo ich etwas energetisch optimieren kann.

Man könnte dieses Beispiel noch weiter ausdehnen. Um das Ganze aber übersichtlich zu halten, werden wir in folgenden Artikeln genauer auf einige spezifische Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile dieses besonderen „Straßenbahnnetzes“ eingehen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie dran!

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