Exil im bayrischen Ausland

29.07.2015 10:29

Exil im bayrischen Ausland

500 Kilometer ist sie mit ihrem kleinen, schwarzen, bis oben hin vollgestopften Nissan Micra gefahren. 

Von Berlin bis in die südliche Oberpfalz ging die Reise, von der Großstadt ins doch eher mittelgroße Regensburg.

Von der Uni ins Neutraublinger Traditionsunternehmen und vom Berliner Pfannkuchen zum Krapfen. Oder auch von Eichhörnchenschwänzchen zum allseits beliebten Oachkatzlschwoaf. Und das alles hat angefangen mit einem Klick auf Facebook und einem YouTube Video.

Denn so ist unsere Ngoc zu ihrem Praktikum bei uns in der Social Media Abteilung gekommen. Weil eine ihrer Dozentinnen den Facebook-Auftritt der Krones AG so gut fand, hat sie ihn in ihrer Vorlesung als Beispiel benutzt – und damit dafür gesorgt, dass Ngoc auf „Gefällt mir“ gedrückt hat. Und wegen diesem Klick hat sie dann Monate später das Video gesehen, in dem Lea und Elli, die damaligen Social Media Praktikantinnen, ihre Nachfolger/innen gesucht haben. Von „eigenen kleinen Projekten“ und einem „spannenden Praktikum in einem netten Team“ war da die Rede; das hat sich für Ngoc nach einer guten Möglichkeit angehört, Berufserfahrung zu sammeln und gleichzeitig ein bisschen herum zu kommen. Also hat sie sich direkt auf Facebook für die Praktikumsstelle beworben und sie nach einem Telefoninterview auch bekommen. Und kurz darauf saß sie dann schon in ihrem Auto auf dem Weg nach Süden.

Sprachliche Herausforderungen

Mittlerweile ist Ngoc seit fast einem halben Jahr bei uns und ihr Praktikum neigt sich dem Ende zu. Der perfekte Zeitpunkt also, um das letzte halbe Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Und als gebürtige Regensburgerin will ich dabei natürlich vor allem eins wissen: Ob es ihr gefallen hat. Trotz – oder vielleicht auch wegen – aller Unterschiede. „Klar“, sagt sie lachend, „und die Unterschiede stören mich nicht. Die feier ich eher.“ So kann sie sich zum Beispiel auch nach einem halben Jahr noch über das allgegenwärtige „Mahlzeit“ freuen – für Ngoc das, was ihr als Erstes zu Bayern einfällt. Dicht gefolgt von Bier und sprachlichen Gepflogenheiten. Mit der Sprache ist es eh so eine Sache. Bevor sie hergekommen ist, hat sie sich eigentlich darauf eingestellt, hier nichts zu verstehen. Ganz so schlimm war es dann doch wieder nicht, trotz diverser zunächst unverständlicher Ausdrücke. Und wenn es doch mal nicht klappt mit der Verständigung, dann hat das immerhin noch einen hohen Unterhaltungswert für die ganze Abteilung.

Noch Fragen? - Antworten gibt's auf Periscope!

Habt ihr noch Fragen an die Ngoc? Dann habt ihr am Freitag, den .7. von : bis : die Gelegenheit, live Antworten zu bekommen. Da könnt ihr sie nämlich auf unserem Periscope Kanal „kronesag“ alles Fragen, was ihr zum Praktikum bei uns wissen wollt. Und vielleicht erzählt sie dann auch, was sie auf der Regensburger Dult schon erlebt hat und was sie in ihrem Crashkurs Bayerisch außer „obacht“ noch verinnerlicht hat.

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