Alles außer gewöhnlich

09.03.2020 08:56

Alles außer gewöhnlich

Alexander der Große oder der Löwe von Ampipholis eingeprägt in den Flaschenhals? Kein Problem für Nera Kritis in Mazedonien, die uns sogar eine olympische Goldmedaille verleihen würden. Wie wir zu dieser Ehre gelangen? Schaut doch mal rein:

Als ich Anastasios Veletakos, kurz Tasso, im September in Athen getroffen habe, ist der Sympathiefunke sofort übergesprungen: Mit seinen schelmisch-lachenden Augen, einer Zigarre in der Hand und lässig in seinem breiten Ledersessel sitzend, wirkte er auf den ersten Blick nicht wie der Chef eines großen Konzerns. Doch genau das ist er: Mit Veta S.A. hat er sich vor allem in der Metallverarbeitung einen Namen gemacht, daneben ist er aber auch in der Getränkebranche aktiv: Sein Unternehmen Nera Kritis gewinnt und füllt natürliches Mineralwasser. Nach zwei Standorten auf Kreta und dem griechischen Festland eröffnete es nun ein drittes Werk. Dieses befindet sich im Norden des Landes, in der Region Mazedonien. Folgerichtig trägt auch das dort gewonnene Wasser den Namen „Nera Makedonias“ (zu Deutsch „Wasser aus Mazedonien“).

Klar, dass sich unser Besuch nicht nur auf das Headquarter von Tassos Firma in Athen beschränkte. Natürlich statteten wir auch der neuen Fabrik einen Besuch ab. Den Grund dafür könnt ihr euch sicherlich denken: Dort arbeitet eine brandneue Krones Linie. Und sie enthielt für mich eine Premiere. Zum ersten Mal konnte ich den neuen ErgoBloc LM bewundern. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder, der L-Variante, verarbeitet dieser ausnahmslos stilles Wasser und ist dank seiner geringeren Leistung von maximal 55.000 Behältern besonders für kleinere Abfüller interessant – und braucht natürlich viel weniger Platz als vergleichbare Block-Lösungen. Auch die Tatsache, dass Streckblasmaschine, Etikettierer und Füller linear angeordnet sind, ist ein Unterschied zum ErgoBloc L.

Vier verschiedene Flaschenmotive

Die Kompaktversion ist also prädestiniert für die Produktion von Nera Makedonias. Die Anlage nahm erstmal im Juni 2019 ihren Betrieb auf: Und das Wasser aus Mazedonien fand sofort bei seiner Markteinführung großen Anklang. Einer der Gründe ist wohl die Behälterform. Im Halsbereich sind nämlich verschiedene Motive eingeprägt: der Löwe von Amphipolis (ein Grabmonument aus dem 4. Jahrhundert), der Stern von Vergina (ein königliches Emblem aus der gleichen Zeit), der weiße Turm, Wahrzeichen der Stadt Thessaloniki und einer der Helden Griechenlands, Alexander der Große. Dieser Nationalstolz kommt gut an, erzählt uns Tasso.

Für die Abfüllung allerdings bedeuten die vier Motive eine besondere Herausforderung: Denn alle werden im gleichen Produktionszyklus verarbeitet. Was Krones deshalb bei der Auslegung und Programmierung der Maschinen und Anlagen besonders beachten musste, könnt ihr entweder im aktuellen Krones magazin 1/2020 oder online bei unseren Referenzen nachlesen.

Doch eines sei vorweggenommen: Krones hat alle Anforderungen gemeistert – und Tasso zieht ein zufriedenes Fazit: „Ich arbeite seit etwa acht Jahren mit Krones zusammen – und seitdem hat es sich zu dem entwickelt, was wir heute haben: einer auf Vertrauen basierenden Geschäftsbeziehung. Krones hat uns auf unserem Weg nach oben begleitet und dabei immer Wort gehalten“, beschreibt der Firmenchef. „Ich mache nicht oft Komplimente, aber an Krones würde ich eine olympische Goldmedaille verleihen.“

Noch nicht genug von Nera Kritis? Dann schaut gerne noch auf unserem Youtube Channel das Video über Nera Kritis.