Industrie 4.0: Marketing in einer digitalen Welt

20.11.2014 10:23

Industrie 4.0: Marketing in einer digitalen Welt

Viele Unternehmen scheitern an sich selbst Zuschauer an das Unternehmen binden und zur Interaktion führen ist in der digitalen Welt eine Kunst, die mit herkömmlichen Methoden der analogen Kommunikation nicht zu meistern ist.

„Storytelling“ nennt sich die „neue“ Methode und die zielt darauf ab, alle Inhalte eines Unter-nehmens gleichartig gut und emotional zu verpacken. Das Prinzip ist einfacher als es klingt: Durch das Präsentieren der richtigen, relevanten Inhalte in einem emotionalen Zusammenhang mit dem Unter-nehmen, wird Interesse geweckt, es bleibt länger bestehen und es kommt zu mehr Interaktion. Empfundene Emotionen bleiben viel intensiver in Erinnerung als Sachtexte, es findet eine wesentlich stärkere Prägung des Gesamteindruckes des Unternehmens statt.

An der Umsetzung hakt es

Vor allem bei großen Unternehmen mit mehreren Abteilungen für die Öffentlichkeitsarbeit stellt sich dies als besonders schwierig heraus denn es bestehen häufig alle Abteilungen auf eine eindeutige Identifizierbarkeit Ihrer Arbeit und sträuben sich gegen übergreifende Zusammenarbeit, sehr zum Leidwesen der Ergebnisse in der Kommunikation zum Kunden. Denn gerade der reine PR-Text, vielleicht auch noch 1:1 in Facebook gepostet, die Unternehmensdarstellung in schönen, beein-druckenden Bildern wie es in der analogen Welt üblich war, ist genau das was den Besucher am wenigsten interessiert, am wenigsten fesselt, was er am schnellsten wieder vergessen hat.

Die Innensicht des Unternehmens hat für Kunden keine (oder fast keine) Relevanz. Schon alleine deshalb weil Kunden im Internet Antworten auf Fragen suchen die Sie gestellt haben. Erst wenn Sie eine Antwort bekommen, findet „Storytelling“ überhaupt statt. Wenn heute das Produktmarketing also ein Video-Tutorial, produziert, wird gleichzeitig das Unternehmen als besonders anwender-freundlich und kundenorientiert dargestellt (klassische Kommunikationsaufgabe von Marketing- und/oder PR-Abteilung) und dies erzeugt kurzfristig und schnell, wesentlich bessere Imagewerte als ein Unternehmensfilm das könnte. Das Beispiel zeigt auf, das „Content“ im Internet durch Art und Aufbau des Inhalts über die Abteilungsgrenzen und primären Kommunikationsziele hinaus wirkt. Um einen Haufe- Artikel zu zitieren: die Herausforderung ist nicht „digitales Marketing, sondern Marketing in einer Digitalen Welt“. Dieser Ansatz verlangt nach einer neuen Denkweise, verlangt danach Inhalte auf das Informationsbedürfnis von Kunden aus zu richten und nicht das Mitteilungsbedürfnis des Unternehmens als Maßstab zu sehen. Dies verlangt neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen eines Unternehmens. Solange die nicht verwirklicht werden stehen sich Unternehmen selbst im Weg.

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