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Internet der Dinge und B2B-Vertrieb - wie passt das zusammen?

13.10.2015 16:13

Internet der Dinge und B2B-Vertrieb - wie passt das zusammen?

Das Internet der Menschen, wie wir es heute kennen, dient der Kommunikation zwischen Menschen. Als das entstand, waren wie immer einige Unternehmen ganz vorne mit dabei, andere kamen etwas später dazu. Das gesamte Business ist an Deutschland vorbeigegangen.

Internet der Dinge

Eine völlig neue Chance gibt es beim „Internet der Dinge“. Hier kommunizieren „Dinge“ miteinander anstatt Menschen. Alltägliche Dinge: Kühlschränke, Druckerpatronen, Herzsensoren – schon bald wird es kaum eine Produktgattung geben, die nicht vernetzt ist. Und betrifft Sie das auch? Wenn Sie in Vertrieb und Marketing sind, ist die Antwort klar: JA! Und wie.

Das Internet der Dinge (englisch: Internet of Things, Kurzform: IoT) beschreibt, dass es zunehmend „intelligente Produkte“ neben PCs und mobilen Endgeräten geben wird. Statt – wie derzeit – selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein, soll das Internet der Dinge den Menschen bei seinen alltäglichen Tätigkeiten selbstständig, unmerklich und effektiv unterstützen. Jedes dieser intelligenten Produkte wird Teil des IoT und sowohl zu einem Anbieter als auch Empfänger aktuellster Informationen, die jedes Unternehmen für sich nutzen wird. Stichwort: digitale Transformation im eigenen Unternehmen.

Möglich wird das IoT auch durch den Internetstandard IPv6, mit dem sich Sextillionen (das ist eine Zahl mit Nullen) IP-Adressen zuweisen lassen. Eine IP-Adresse ist die Adresse, über die ein einzelnes Gerät im Internet adressiert wird. Das sollte also einige Zeit reichen, um per „Maschine2Maschine“-Kommunikation (M2M) quasi beliebig viele intelligente Maschinenbauteile und Infrastrukturelemente miteinander zu verbinden.

Bis zum Jahr wird es bereits eine Billion vernetzte Geräte geben, schätzen Experten.

 

Industrie 4.0

Vor allem die deutsche Industrie partizipiert stark an der Entwicklung der nächsten Evolutionsstufe industrieller Automatisierung: der Industrie 4.0, Kurzform i4.0. Technologische Grundlage für Industrie 4.0 sind cyberphysische Systeme und das oben genannte Internet der Dinge. Die dafür nötige Speicherkapazität ist finanzierbar, und die heute möglichen Bandbreiten reichen gut aus. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Potenziale erkannt und nimmt sich dieses Themas an.

Kommen wir zu praktischen Beispielen des IoT-Alltags. Bereits heute gibt es eine ganze Reihe von Anwendungen, die für uns ganz selbstverständlich zum Alltag gehören. Ein gutes Beispiel ist die Paketverfolgung über das Internet – Paketdienstleister bieten heute auf Basis einer eindeutigen Identifikation über Codes die Möglichkeit, den Transportprozess über Websites exakt zu verfolgen. Ein anderes Beispiel ist die Nachbestellung von Druckerpatronen – Druckerpatronen werden heute bereits mittels Chiptechnologie identifiziert und der Füllstand wird konstant überwacht. Unterschreitet der Füllstand eine gewisse Grenze, erfolgt eine Aufforderung oder direkt eine Nachbestellung.

Bereits heute kommunizieren „Dinge“ – das beste Beispiel sind Pakete der Post. Aber in wenigen Jahren wird fast alles vernetzt sein.

Vor allem für Deutschland sind das Internet der Dinge und Industrie 4.0 ein extrem wichtiger Wachstumsmotor. Die Fraunhofer-IAO-Studie „Industrie 4.0 – Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland“ im Auftrag des BITKOM erwartet allein für die sechs Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Automobilbau, chemische Industrie, Landwirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnologie bis ein zusätzliches Wertschöpfungspotenzial von Mrd. Euro (bei jährlich 1,7 % Wachstum) durch Industrie.Technologien. Das ist eine durchaus konservative Schätzung ohne einige Folgeerträge, zum Beispiel im Energiesektor.

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