Kosteneinsparungen durch Hybridlager


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11.08.2017 13:29

Kosteneinsparungen durch Hybridlager

Eine neue Lagerart, entwickelt von Wälzlagerherstellern und österreichweit vertrieben durch SKF Vertragshändler G.O.Nilsson, soll Unternehmen der produzierenden Industrie zu erheblichen Abnützungs- und Kosteneinsparungen ihrer produzierenden Maschinen ...

Eine neue Lagerart, entwickelt von Wälzlagerherstellern und österreichweit vertrieben durch SKF Vertragshändler G.O.Nilsson, soll Unternehmen der produzierenden Industrie zu erheblichen Abnützungs- und Kosteneinsparungen ihrer produzierenden Maschinen verhelfen. Hybridlager oder Vollkeramikwälzlager erlauben laut Anbieter eine schnellere Drehung, sind umweltschonender und entlasten das Budget der Unternehmen – je nach Einsatzfall – nachweislich um bis zu 10%.

Schnelle Drehung für Umwelt und Budget

„Bei Keramiklagern unterscheidet man zwei Typen: während Hybridlager mit Keramikwälzkörpern (Wälzkörper aus Keramik, Ringe aus Stahl, 60% leichter als derzeit gängige Stahllager und somit deutlich härter sowie schmutzunempfindlicher) vorrangig bei besonders schwierigen Betriebsbedingungen wie z.B. Produktionsmaschinen, Antriebs-, und Schienenverkehrstechnik oder Schwerindustrie eingesetzt werden, sind Vollkeramiklager zur Gänze aus Keramik gefertigt und finden – aufgrund ihrer besonders geringen Reibwerte, den daraus resultierenden Hochgeschwindigkeitsanwendungen ohne Einlaufzeit sowie keinerlei Stromdurchgang – ihre Anwendung überall dort, wo Stahl- oder Hybridlager an ihre Grenzen stoßen“ so Martin Felber, GF G.O.Nilsson. Besonders in den Bereichen Food & Beverage, Feinmechanik aber ebenso Wasserkanalisation-, Aufbereitung- und Entsorgung sowie Salzproduktionen uvm. gelten Vollkeramiklager deshalb als besonders zukunftsträchtige Lagerart. Effizientere Produktionen bei gleichbleibender Arbeitszeit sind das positive Ergebnis. Als weiteren Vorteil zeigt das Unternehmen den Umweltaspekt auf: G.O.Nilsson GF, Helmut Marschang dazu: „Auch der, bei Chromstahlwälzlagern erheblich hohe, Anteil an notweniger Schmierung verringert sich bei Hybrid- oder Vollkeramikwälzlagern erheblich, was neben der Kostensenkung für das Unternehmen auch einen umweltschonenden Nutzen für die Natur zur Folge hat.

Wartung, Instandhaltung und Zukunft

Obwohl Hybridlager oder Vollkeramiklager ein längeres Wartungsintervall gewährleisten, sind regelmäßige Maschinenkontrollen in der produzierenden Industrie unerlässlich. Je nach Beschaffenheit der jeweiligen Anlage lassen sich dabei etwaig notwenige Wartungsarbeiten an der Maschine frühzeitig erkennen und den Servicetermin entsprechend planen. „So können interne Ausfallszeiten in der Produktion so gering wie möglich gehalten werden“. Die Beschaffungskosten liegen etwas über jenen der Chromstahlwälzlager, jedoch erlauben die neuartigen Lager eine, je nach Einsatzgebiet, 2 bis 7-fach längere Laufzeit.

Bild: G.O.Nilsson

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