Laserschweißen: Leichtbau-Option für den Automobilbau

28.08.2017 08:00

Laserschweißen: Leichtbau-Option für den Automobilbau

Laserschweißen von EMAG Automation: Getrieberäder, Differentialgehäuse oder Kupplungskörper in Sekundenschnelle verschweißen.

Laserschweißen: EMAG Automation entwickelt Produktionssystem

 

Immer mehr Bauteile im Antriebsstrang unserer Autos werden mithilfe von Laserschweiß-Prozessen hergestellt. Das Verfahren eröffnet selbst bei etablierten Anwendungen – wie dem Fügen und Verschweißen von Kupplungskörper und Zahnrad in der Schaltradproduktion –  erhebliche Potentiale. Es sorgt letztlich immer für eine höhere Produktivität, Prozesssicherheit sowie mehr Flexibilität rund um die Herstellung von vielen Bauteilen im Antriebsstrang.
 

Perfekt in das System eingebunden
Interessant ist allerdings, wie das Verfahren in die Produktion eingebunden wird – es ist immer ein Bestandteil eines ganzheitlichen Prozesses. Beispiel Schaltrad: Das Bauteil wird beladen, sein Typ und seine Positionierung überprüft sowie gewaschen. Während der eigentlichen Bearbeitung werden die Komponenten verpresst, vorgewärmt, neu orientiert und letztlich verschweißt. Am Ende erfolgt eine Bürstbearbeitung sowie eine Ultraschallprüfung der Schweißnaht.

 

„Customized Solutions“
Solche Komplettsysteme rund um das Laserschweißen, deren Einzelprozesse perfekt miteinander verkettet sind, entwickelt EMAG Automation mit Sitz in Heubach. Die Kunden profitieren dabei immer wieder von der großen Bauteilerfahrung. Schalträder, Getrieberäder, Differentialgehäuse oder Kupplungskörper werden mit den Maschinen verschweißt. Der Markt wird immer größer und die Bandbreite ebenso. Entscheidend ist dabei, dass EMAG Automation „Customized Solutions“ auf der Basis von standardisierten Prozessen anbietet. In der Folge entstehen Prozessketten mit extremen Tempo, hoher Prozesssicherheit und robuster Technologie. Diese Vorteile setzen sich im Markt durch.