Leidenschaft fürs Brauen

09.03.2018 07:55

Leidenschaft fürs Brauen

Es scheint so, als ob die belgische Brasserie Lupulus angesichts der Qualität ihrer Biere einfach nicht klein bleiben kann 🍻 deswegen war es Zeit aufzurüsten! Ihr wollt mehr darüber wissen? Dann schaut mal auf unserem Blog vorbei 👇

Leidenschaft fürs Brauen

Uns ist gerade einmal wieder eine Ausgabe vom magazin 2/17 in die Hände gefallen. Und da haben wir so allerhand interessante Artikel gefunden: zum Beispiel eine Reportage über die Lupulus Brauerei. Und weil wir direkt ins Schmökern gekommen sind, wollen wir diese Entdeckung niemandem vorenthalten. Hier ist allerdings nur Platz für eine kleine Zusammenfassung, mehr zum Thema gibt’s im Magazinartikel.

In einem kleinen südbelgischen Dorf inmitten der Ardennen setzt ein Vater mit seinen beiden Söhnen die dortige Brau-Tradition fort. Die Brasserie Lupulus ist zwar nicht die erste Brauerei von Pierre Gobron, aber definitiv die am besten ausgestattete: Bei der Investition entschied er sich für Krones als Turnkey-Lieferant für Sudhaus und Abfüllung und ließ die Kapazitäten so großzügig auslegen, dass die Brauerei auch in Zukunft unter der Leitung seiner beiden Söhne Julien und Tim genügend Luft haben wird, um weiter zu wachsen.

Die Leidenschaft fürs Bierbrauen steckt allen dreien im Blut: „Wir fühlen uns weniger als moderne Craft Brewer, vielmehr als handwerkliche Brauer mit Bezug zur belgischen Biertradition“, sagt Julien Gobron. „In erster Linie sind wir eine Familienbrauerei, die es liebt, Bier herzustellen.“

Zeit für eine Entscheidung

Es scheint so, als ob Pierre Gobron angesichts der Qualität seiner Biere einfach nicht klein bleiben kann. Denn bereits 2014 war die Lupulus-Bierserie bei über 10.000 Hektolitern Jahresabsatz angelangt. Der Export, speziell nach Italien, florierte. Doch die Räumlichkeiten platzten aus allen Nähten, das vorhandene Equipment erforderte hohen manuellen Aufwand: So musste im Zehn-Hektoliter-Sudhaus 30-mal pro Woche ein Sud angesetzt werden, zum Abfüllen stand lediglich ein Monoblock italienischer Bauart zur Verfügung und Einpacken, Auspacken sowie Palettieren waren Handarbeit. Es war also Zeit für eine Zukunftsentscheidung.

Diese fiel durch das Dreigestirn Vater und Söhne – und zwar für einen Neubau direkt neben dem Restaurant und der bestehenden Mikrobrauerei. Bis Mitte 2016 entstand ein neues Gebäude mit 1.200 Quadratmetern Grundfläche. Den Keller mit gleicher Größe nutzt die Brauerei als Lager für Hilfs- und Betriebsstoffe sowie als Reifekammer, in der die abgefüllten Biere bei 20 Grad Celsius zum zweiten Mal vergoren werden. „Mein Vater hatte nie zuvor in so hochwertige Technik investiert. Wir waren aber der Meinung, dass wir jetzt langfristig denken und uns mit den modernen Maschinen auch eine gewisse Ruhe verschaffen sollten. Dadurch erhoffen wir uns mehr Zeit für das Entwickeln neuer Biere und Geschmacksrichtungen sowie für Marketing und Vertrieb“, sagt Julien Gobron. „Mit der neuen Technik sind wir jetzt auch deutlich flexibler.“

Turnkey-Lösung

Lupulus erteilte Krones den Auftrag für eine Turnkey-Lösung – mit Ausnahme des Gär- und Lagerkellers, denn hierfür waren die Tanks bereits in der Brauerei vorhanden. Im Juni 2016 konnte die Familie Gobron den ersten Sud im neuen Steinecker Sudhaus einbrauen. Im Jahr 2016 produzierten sie 16.000 Hektoliter, ausgelegt ist die neue Brauerei auf eine Kapazität von 80.000 Hektolitern. „Wir wollen aber nicht zu schnell wachsen, sondern Qualität schaffen und uns Schritt für Schritt entwickeln“, betont Julien Gobron.

Besonders stark ist Lupulus im Export. 60 Prozent des Ausstoßes gehen heute ins Ausland, hauptsächlich nach Italien, Frankreich und in die Schweiz, kleinere Mengen aber auch nach China und Japan. Jetzt sollen vor allem der Heimatmarkt Belgien intensiver bearbeitet und Cafés sowie Restaurants mit Kegs und Supermärkte mit Flaschenbier beliefert werden. Zwar ist untergäriges Pilsner Bier nach wie vor die meistgetrunkene Biersorte in Belgien – doch das ändere sich jetzt, ist Julien Gobron überzeugt: „Mit dem Aufkommen der Craft-Beer-Welle interessieren sich die belgischen Konsumenten mehr für neue Geschmacksrichtungen. Die eine oder andere der Brauereien, die jetzt überall entstehen, mag für meinen Geschmack etwas zu extrem sein. Aber insgesamt tut das der Branche und dem Ruf des belgischen Biers gut und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.“

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