Was ist Online-Marketing?

17.09.2014 15:43

Was ist Online-Marketing?

„Online-Marketing“ beschreibt den kompletten Prozess des Marketings im Internet.

Online-Marketing beginnt vor der Werbung – und endet danach

 „Wenn ich eine Website öffne, werde ich mit Werbebannern vollgetextet.“
„Ich kriege permanent E-Mails von irgendwelchen Firmen, die ich gar nicht kenne.“
„Erst kommen Werbespots und das, was ich suche, kommt eine halbe Stunde später“

So zitiert die t3n-Autorin Lea Weitekamp in Ihrem Artikel ( die Ergebnisse einer Straßenumfrage der Hamburger Agentur Frau Wenk. Gefragt wurden dabei die Passanten unter anderem nach der Bedeutung des Begriffes „Online-Marketing“. Sofort offensichtlich ist, dass der normale Nutzer sich von aggressiven Werbemaßnahmen im Internet belästigt fühlt, ihm die tatsächliche Bedeutung des Begriffes „Online-Marketing“ aber nicht bekannt ist.

Mehr als Banner und Mailings

„Online-Marketing“ beschreibt den kompletten Prozess des Marketings im Internet. Die Maßnahmen des Online-Marketings beginnen bereits lange vor der Werbung, mit der Analyse der Zielgruppen, der Marktbeschaffenheit und des Interesses. Häufig nicht als Bestandteil des Online-Marketings verstandenen wird die Website eines Unternehmens, doch gerade sie bildet die Basis für Kundenbindung und Werbung neuer Kunden. Sie dient als zentraler Sammelpunkt von weiterführenden Links bei Werbekampagnen, vertritt das Unternehmen in Suchmaschinen und ist damit für Webmarketing (=Online-Marketing) der Grundstein – quasi unverzichtbar. Es gibt im Digitalen einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Analogen: Der Erfolg der Maßnahmen ist messbar, nachvollziehbar und ermöglicht so einerseits wichtige Rückschlüsse auf die Genauigkeit der Zielgruppenadressierung (=Targeting), andererseits auch eine Optimierung der Aufwände für folgende Marketingmaßnahmen. Dieses Auswerten und Beobachten wird als „Monitoring“ bezeichnet.

Breites Spektrum an Möglichkeiten

So unauffällig Online-Marketing beginnt, so breit gefächert sind auch seine Möglichkeiten.
Als Basis für Online-Marketing und zugleich mächtige Methode wird die Suchmaschinenoptimierung (=Search Engine Optimation /SEO) der Unternehmenswebsite gehandelt. Sie ist das absolute Fundament für weitergreifende Aktionen und in der Lage, im Pull-Mechanismus unaufdringlich die ersten Interessenten zu erreichen.
Beim sogenannten Suchmaschinenmarketing (=Search Engine Marketing/SEM) werden zu ausgewählten Suchbegriffen bezahlte Texteinträge vor den Ergebnissen der Suchmaschine angezeigt, beispielsweise via Google AdWords.

Das sogenannte Social Media Marketing geschieht auf sozialen Plattformen wie Facebook und Twitter. Hier lassen sich die Anzeigen sehr genau auf die Zielgruppe ausrichten, etwa durch eine Altersabgrenzung oder das gezielte ansteuern bestimmter Hobby- oder Freizeitgruppen.

Video Marketing ist der Hybrid unter den Online-Marketingmöglichkeiten. Es kann einerseits als Werbeclip bei Videoplattformen vorgeschaltet werden, andererseits können Videos auch für Suchmaschinen optimiert, auf Websites eingebunden und für Suchmaschinenmarketing eingesetzt werden. Videomarketing zeichnet sich durch eine besonders hohe Einprägsamkeit und Bindungsfähigkeit aus.

Die bisher genannten Varianten arbeiten mit dem sogenannten Pull-Prinzip, bei dem sich die Werbenden direkt an die Zielgruppe wenden. Interessant sind diese Methoden, da das Unternehmen bei guter Ausrichtung der Maßnahmen genau im Moment der Nachfrage beworben und präsentiert wird. Sie werden daher als weniger aggressiv und lästig empfunden, als die nun folgenden, am Push-Prinzip orientierten Methoden.

Als bekannteste – und am meisten abgelehnte – Werbemaßnahme gilt hier wohl das Display Advertising. Pop-Ups, Banner und Layer Ads verleiten viele Webnutzer dazu, Adblocker zu installieren. Auch E-Mail-Marketing und das Verteilen von (vermeintlich) großzügigen Rabattgutscheinen (=Couponing) stoßen als Online Marketing Maßnahmen eher auf Ablehnung und werden gerne in den Spam-Ordner geschoben.

Auffällig ist, dass unter den in der Umfrage aufgetauchten Vorurteilen zum Online-Marketing fast ausschließlich die Maßnahmen auftauchen, die nach der aus der analogen Welt „importierten“ Push-Methode funktionieren. Sie sind eindeutig maßgeblich für den schlechten Ruf der Branche verantwortlich. Die installierten Adblocker erschweren kleinen und kostenlosen Plattformen die Finanzierung und hindern auch teils gewünschte Informationen daran, die Adressaten zu erreichen. Überlegens- und erstrebenswert wäre es aus unserer Sicht daher, zukünftig von blinkenden Bannern, die mehr oder weniger willkürlich in die Menge geworfen werden, abzusehen und auf eine nachhaltigere Kommunikations- und Informationspolitik mit off

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