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10 Methoden, Kratzer und Beule beim Biegen von Edelstahl zu vermeiden

16.09.2016 09:12

10 Methoden, Kratzer und Beule beim Biegen von Edelstahl zu vermeiden

Einige Tipps für die Arbeit dieses Material ohne es zu beschädigen Der Edelstahl ist ein schönes Material. Glänzend, widerstandsfähig und nicht angreifbar. Aber er ist teuer, schwer zum Biegen und gleichzeitig leicht zum Kratzen. Wenn wir Werkstücke bearbeiten, die für Beschichtungen, Haushaltsgerät und Möbel verwendet werden, wird sogar eine kleine Markierung ein großes Problem. Wie können wir Edelstahl schneiden und biegen, ohne diesen zu beschädigen?

Der Edelstahl ist ein schönes Material. Glänzend, widerstandsfähig und nicht angreifbar. Aber er ist teuer, schwer zum Biegen und gleichzeitig leicht zum Kratzen. Wenn wir Werkstücke bearbeiten, die für Beschichtungen, Haushaltsgerät und Möbel verwendet werden, wird sogar eine kleine Markierung ein großes Problem. Wie können wir Edelstahl schneiden und biegen, ohne diesen zu beschädigen?

 

Das Schneidverfahren ist oft der erste kritische Punkt.

• Um die Kratzer zu vermeiden, ist es erforderlich, dass der Schertisch mit Kugelköpfen aus Kunstharz versehen ist. Das Blech kann somit ohne Beschädigungen eingeführt werden. Während des Schneidganges wird das Blech gegen den Schertisch festgehalten, damit es sich nicht bewegt. Diese Technik hat einige Nachteile: wegen des Druckes gegen die Kugelköpfe entstehen Beule.

 

• Die besten Hersteller von Tafelscheren verwenden ein Kratzschutzsystem mit Kugelköpfen, welche mit einer pneumatischen Vorrichtung ausgestattet sind, welche diese (die Kugelköpfe) unter die Auflagefläche zurückziehen.

• Auch der Druck der Blechniederhalter soll einstellbar sein. Kleine und dünne Blechstücke erfordern einen geringeren Druck, andernfalls werden die Blechniederhalterkolben Markierungen auf der Blechoberfläche hinterlassen. Eine Qualitäts-Maschine muss ein CNC haben, welche in der Lage ist, den Niederhalterdruck über einen unabhängigen Hydraulikkreis einzustellen.

 

• Die Niederhalterzylinder müssen eine perfekte Dichte garantieren, damit eventuelle Hydrauliköl- oder Schmierfettsverluste das Blech beschmutzen können.

• Auch der Blechniederhalterkopf muss mit einem Kratzschutzmaterial aus Kunststoff beschichtet werden. Dank seinem niedrigen Reibungskoeffizient wird üblicherweise Nylon verwendet.

 

Nach dem Schneidverfahren folgt der Biegevorgang. Während des Biegevorganges sind die häufigsten ästhetischen Schaden mit dem Kratzen des Bleches gegen die Matrizenkanten verbunden.

• Um dieses Problem einzuschränken, ist es notwendig, spezielle Matrizen mit vergrößerten Radius zu verwenden.

• Eine andere teurere Lösung liegt darin, Matrizen mit Rollen zu benutzen. An die externen Schenkel der Matrizenöffnung werden kleine Zylinder montiert, welche beim Drehen das Blech begleiten, und die Reibung reduzieren. Diese Matrizenart soll besonders sauber gehalten werden, um zu vermeiden, dass der Schmutz die freie Bewegung der Rollen verhindert.

• Es sind auf dem Markt auch Kunststoffschutzbeschichtungen verfügbar, welche die Verkratzungen einschränken, aber auch die Biegegenauigkeit reduzieren können.

 

• Was die Abkantwerkzeuge angeht, ist es wichtig, ein für das zu biegende Material, die Blechstärke und den zu erzielenden Biegewinkel geeignetes Paar Stempel/Matrize zu wählen. Die Hochfesten Stähle haben einen höheren Biegeradius und erfordern eine breitere V-Öffnung. Es besteht die Gefahr, dass Schlitze an der Außenkante des Profils entstehen, welche zu einer Beschädigung sowohl der Ästhetik als auch der Stabilität führen werden.

• Die Werkzeuge sollen immer gut geölt werden, um die Reibung zu reduzieren, und sauber von Schmutz, Staub, Zunder, Schleifstaub und anderem Material, welches die Oberflächen zerkratzen können, gehalten werden.

 

Die Edelstahlbleche sind oft groß und dünn. Wenn sie während des Biegens nicht korrekt hochgehalten werden, wird derer Gewicht zu Federungen bzw. zu der sogenannten Gegenbiegung um die Matrizenkante führen.

• Aus diesem Grund wurden die Biegehilfen entwickelt. Sie sind vordere Supportarme welche mit Kugelköpfen ausgestattet sind, und das Blechgewicht während der Oberwangenrückzugsphase stützen. Diese Supportarme drehen und verschieben, weil sich der Drehpunkt während der Biegung bewegt.

• Die besten Abkantpressen sind auch mit den hinteren zurückziehbaren Auflagearmen versehen. In einigen Fällen können die Biegehilfen auch auf die Hinterseite der Abkantpresse montiert werden. Solche Zubehörausstattungen stützten das Blech, während es aufgelegt wird, um Verformungen zu vermeiden.