Mobiltechnologie und der nächste große IoT-Meilenstein

13.03.2018 09:00

Mobiltechnologie und der nächste große IoT-Meilenstein

Die innovativste Technologie der Welt tragen wir heute schon in unserer Hosentasche mit uns herum: unsere Smartphones. Eine große Rolle dabei spielt die Konnektivität. SAP will durch SAP Digital Interconnect den nächsten großen Meilenstein erreichen.

Sie haben richtig gehört. Das Mobiltelefon ist die innovative Technologie, die hinter revolutionären Neuerungen wie IoT, Virtual Reality und maschinellem Lernen steht. Denn Mobilfunktechnologie wird bei vernetzten Kaffeemaschinen, Blockchain-gestützten pharmazeutischen Lieferketten und bei Algorithmen für maschinelles Lernen in Modefilialen zum Einsatz kommen sowie beispiellose Effizienz und handlungsrelevante Einblicke in Unternehmen, Behörden und Communities ermöglichen. Allerdings wird in der Aufregung untergehen, wie diese neuen Innovationen immer wieder Mobiltechnologie ins Gespräch bringen.

„Für eine durchgängig verfügbare Leistung muss Konnektivität erschwinglich, weltweit verfügbar und energieeffizient sein“, so Rohit Tripathi, General Manager und Head of Products bei SAP Digital Interconnect. „Wir arbeiten mit Unternehmen daran, durch den Einsatz von SAP Digital Interconnect den nächsten großen Meilenstein zu erreichen. Beispielsweise mit einem Landmaschinenhersteller, der Landwirte dabei unterstützen möchte, Kosten zu sparen und Ernteerträge mithilfe von Sensoren zu erhöhen, die Fahrzeuge und Feldanbauaktivitäten überwachen.“

Die Roadmap bis zum nächsten Ziel: IoT-Szenarien

Man könnte durchaus behaupten, dass die mobile Netzwerkanbindung zu den zahlreichen Kerntechnologien zählt, die in der digitalen Wirtschaft an Bedeutung gewinnen. Eine wesentliche Rolle spielt Konnektivität in großen und kleinen Szenarien. Diese reichen von SMS, die bei Naturkatastrophen an Eltern und Schulen verschickt werden und Leben retten können, bis hin zu Geräten, die in Fabrikhallen in Echtzeit Daten sammeln. Vernetzte Fahrzeuge werden die Automobilbranche grundlegend verändern und möglicherweise zehntausende Verkehrsunfälle mit Todesfolge verhindern. Intelligentes Wohnen ist mit der Installation eines IoT-gestützten Thermostats in greifbare Nähe gerückt. Diese Liste lässt sich endlos fortführen und deckt sich mit den Prognosen bekannter Forschungsunternehmen.

Ovum berichtet, dass es bis 2020 in einem IoT-Netz mit zig Milliarden Geräten etwa eine Milliarde Machine-to-Machine-Mobilfunkverbindungen weltweit geben wird. Ebenfalls bis 2020 wird laut Gartner IoT-Technologie in 95 Prozent aller erworbenen elektronischen Geräte zu finden sein und diese Geräte werden wir dann über unsere Smartphones aktivieren. Auch mobile Messaging-Dienste werden sich grundlegend wandeln, da Smart Bots beim Versenden von Nachrichten zwischen Kunden und Unternehmen zum Einsatz kommen werden. Analysten von Forrester sagen vorher, dass intelligente Agenten 2018 zehn Prozent der Kaufentscheidungen direkt beeinflussen werden. Vielleicht sollten wir uns deshalb eher fragen, wie sich Hyperkonnektivität zwischen Menschen und Maschinen auf globale Unternehmen und ihre Kunden auswirkt.

„Führende Unternehmen setzen auf die hypervernetzte digitale Wirtschaft, um Prozesse umzugestalten und die Regeln für die Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern neu zu schreiben“, so Tripathi. „Ob es sich nun um den Einzelhandel, die Konsumgüterbranche, die Fertigung, die Logistik, das Transportwesen, das Hotel- und Gastgewerbe, die Landwirtschaft, den Energiesektor oder das Gesundheitswesen handelt – durchgängige Vernetzung ist ein wichtiger Faktor für jedes Unternehmen, das in der heutigen Geschäftswelt überleben will.

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