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Moderne B2B Online Shop Lösungen

08.09.2019 12:52

Moderne B2B Online Shop Lösungen

Moderne E-Commerce Lösungen sind auf die Ansprüche des Kunden ausgerichtet. Waren Kunden vor wenigen Jahren noch zufrieden, wenn sie überhaupt bei einem B2B Unternehmen online bestellen konnte, erwarten sie heute eine optimale User Experience.

B2B E-Commere Lösungen optimieren

Moderne E-Commerce Lösungen sind auf die Ansprüche des Kunden ausgerichtet. Waren Kunden vor wenigen Jahren noch zufrieden, wenn sie überhaupt bei einem B2B Unternehmen online bestellen konnte, erwarten sie heute eine User Experience ähnlich der im privaten Bereich. Dazu kommen auch noch die benötigten Produkt- und Preisinformationen für die einzelnen Stakeholder im Unternehmen. Und gerade in diesem Zusammenhang ist Personalisierung besonders wichtig.

Ansprüche von B2B Kunden heute

Eine Studie aus 2019 der Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Wirtschaft zeigte für den Schweizer E-Commerce Sektor die gleichen Herausforderungen auf wie sie im gesamten europäischen Raum gelten:

 

  • Starkes Wachstum bei B2B E-Commerce
    Unternehmen kaufen und verkaufen vermehrt über Onlineshops und Marktplätze. Auch für die Zukunft werden weitere Wachstumssteigerungen erwarten. Aufgrund der höheren Wertigkeit der B2B Produkte wird dieser Bereich den Online Umsatz von B2C in den nächsten Jahren überholen.
  • User Experience
    Professionelle Einkäufer wünschen sich auch im geschäftlichen Online Einkauf eine ähnliche Experience wie beim privaten Online Shopping. Nice-to-have sind dabei auch die Integration der Sozialen Medien und Bewertungsmöglichkeiten beinhaltet. Ein Must hingegen isind auch Videodemonstrationen für komplexe Produkte oder Montageanleitungen
  • B2B Funktionalität
    Die im B2B Geschäftsverkehr gängigen Funktionen wie Eingabe Bestellnummern und Kostenstellen, Upload von Bestelllisten, Integration von Scannerlösungen, Anzeigen von kundenspezifischen Preisen und Rabatten, ausgeprägte Such- und Filterfunktionen, Retourenprozess etc. müssen vorhanden sein.
  • Mobile ist Pflicht
    Die Optimierung von mobilen Endgeräten und Tablets sowie die Nutzung von Apps werden weiterhin massiv an Bedeutung gewinnen. Es handelt sich bei den Nutzern von B2B Shops nämlich nicht nur um operative Einkäufer sondern vor allem um die Verwender (B2B End User Buyer) der eingekauften Materialien wie Betriebsunterhaltsmitarbeiter, Handwerker auf Baustellen, Monteure etc. Aktuell ist die Mehrheit der B2B Shops jedoch nicht responsive Design optimiert.
  • Persönliche Beziehung online
    Die im B2B Geschäft wichtige persönliche Kundenbeziehung muss auch online abbildbar sein. Hierbei sind die Verfügbarkeit von relevanten technischen Daten aber auch beispielsweise die Möglichkeit via Chat Funktion Fragen zu stellen, von zunehmender Bedeutung.

B2B Kunden suchen fast ausschliesslich online

Auch wenn noch nicht alle Kunden online bestellen, so geben doch die Mehrheit aller Befragten laut einer Studie von Votum an, dass die Suche nach Produkten fast ausschliesslich Online erfolgt und die Offline Kanäle wie Kataloge oder telefonische Nachfragen immer seltener genutzt werden. Interessant ist dabei auch, dass B2B Online Marktplätze, welche 2015 gestartet haben, kaum an Relevanz gewonnen haben.

Womit sind aktuelle B2B Shop Nutzer unzufrieden?

Funktionen, mit denen die Nutzer von B2B Shops am häufigsten unzufrieden sind folgende:

  1. Bestellungen via Mobile
  2. Einkauf ohne vorherige Registrierung
  3. Wiederkehrende monatliche Bestellabwicklung
  4. Angabe Kostenstelle oder Bestellnummer
  5. Produktkonfiguration
  6. Darstellung Retourenprozess
  7. Filterfunktionen
  8. Integration Social Media
  9. 360 Grad Produktbilder
  10. Freigabeprozess

Was bedeutet dies für die Online Shop Betreiber?

Viel Unzufriedenheit besteht also in der Abwicklung des Online Prozesses. Diese müssen bei jedem Shop schnellstmöglich optimiert werden. Sollten einzelne Features wie die Such- und Filterfunktionen oder der Login Prozess zu kompliziert sein, schreckt dies den Kunden womöglich dauerhaft ab.

Von immenser Bedeutung ist unter diesem Aspekt auch SEO, sprich Suchmaschinenoptimierung, welche sich seit Jahren nicht mehr auf reine Key Words fokussiert. Vielmehr gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten vom Aufbau der Links bis hin zu suchrelevanten Beschreibungen und die Pageloadtimes. Ganz wichtig ist jedoch, dass der Inhalt der Website und Shops mittels Content zu Produkten oder des Unternehmens aktuell gehalten wird (Content und Commerce).

Das Verhalten der Kunden im Online Shop und auf der Website muss transparent und jedem einzelnen Kunden zuordenbar sein. Ein Tool wie Google Analytics verhilft zu interessanten Aussagen, die Daten können jedoch nicht einfach in einem CRM oder für den personifizierten Versand von Newslettern genutzt werden. Einige B2B Unternehmen nutzen hierfür ein Marketing Automation Tool in Kombination mit IP Tracking Software, das zunächst die Firmennamen auch im nicht eingeloggten Zustand identifiziert und misst, an welcher Stelle im Bestellprozess der Abbruch stattfindet. Mit automatischen Reminder oder Aktionsmails für bereits ausgewählte Produkte kann die Zahl der Shop Rückkehrer erfahrungsgemäss um mindestens 50% gesteigert werden.

E-Shop Betreiber müssen ihre Shops mindestens responsive gestalten oder noch besser eine App zur Verfügung stellen. Insbesondere Kunden im Handwerker oder Montagebereich sind mit Mobiltelefonen ausgestattet und möchten direkt vor Ort das fehlende Ersatzteil bestellen.

Was kostet eine solche vollständig integrierte Lösung?

Die Kosten für den Shop und das PIM können nicht genau beziffert werden, da dies sehr stark von den kundenspezifischen Features abhängig ist. Je nach Komplexität liegen die Anbieter hier zwischen 80´000-120´000 CHF.

Die Preise der CMS und Marketing Clouds variieren:

Die Gratisversion eignet sich für kleinere Unternehmen, welche lokale Shops führen, in vorgegebenen Feldern lediglich Inhalte anpassen. Integrationen zu verschiedenen Newsletter Tools etc. sind ebenfalls möglich.

Ein mittelpreisiges CMS liegt im bei etwa 5´00-15´000 CHF pro Jahr und bietet vollkommen freie Gestaltungsmöglichkeiten in Punkto Design und Inhalt. Hier ist eine Integration von verschiedenen Marketing Automation Tools via API möglich.

Hochpreisige sogenannte Marketing Suits wie sie beispielsweise von Adobe, Oracle angeboten werden bieten eine grosse Anzahl an Gestaltungsmöglichkeiten im internationalen Bereich. CMS, E-Shop und Marketing Automation sind vollständig integriert. Allerdings liegen die Kosten alleine bei der Implementierung bei mehreren Millionen und die jährlichen Lizenz- und Wartungskosten nochmals in einem sechs-stelligen Bereich.

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