Das perfekte Geheimnis ist vor der #Geldfinderin nicht sicher

19.01.2020 13:17

Das perfekte Geheimnis ist vor der #Geldfinderin nicht sicher

Wenn man weiß, wo man suchen muss, kann jeder #Unternehmer für sein #Vorhaben die passenden #Fördermittel finden. #Zuschüsse gibt es für #Produktionshallen, #Pelletofen, #Beratung, #Druckluftkompressoren und vieles mehr.

Selbst in einem noch so guten Versteck findet die Geldfinderin Fördermittel

 

Fördermittel liegen für Unternehmen nicht auf dem Präsentierteller. Aber wenn man weiß, wo man suchen muss, finden sich für jedes Vorhaben die passenden Fördermittel.

Eine Tischlerei in Nordrhein-Westfalen, NRW, möchte den Betrieb erweitern. Die alte Halle ist vor 8 Jahren gemietet und schon fast 30 Jahre alt. Die Energiekosten sind immens hoch, da der Vermieter seither kein Geld mehr in die Sanierung investiert hat. Da die Nachfrage nach neuen Fenstern und Türen enorm gestiegen ist, werden neue Arbeitskräfte benötigt. Aber mehr Mitarbeiter und Maschinen haben in der alten Halle keinen Platz. Deshalb überlegt der Geschäftsführer, ob er eine neue Produktionshalle bauen soll. In seiner Vorstellung sieht er ein 2.500 Quadratmeter großes Gewerbegrundstück mit einer 1.000 Quadratmeter großen Halle. Dort finden alle notwendigen Maschinen Platz und sogar neue Arbeitsplätze sind möglich.

Grundstücksuche und Angebote für Halle

 

Zuerst sucht der Unternehmer das passende Grundstück und wird in der Nähe fündig. Auf einer alten Zeche werden günstige Gewerbegrundstücke angeboten. Der Standort ist ideal, da auch nicht weit von der Autobahn entfernt.

Nach einem Gespräch mit den Grundstückseignern begibt er sich auf die Suche nach einer passenden Halle. Über seinen Unternehmerstammtisch erfährt er, dass es unter den vielen Hallenbauern auch solche gibt, die eine Halle schlüsselfertig erstellen und auch die Bauleitung übernehmen. Er holt verschiedene Angebote ein. Da er auch einen Boden für die Halle benötigt, kommt er zu einem Bodenhersteller, der einen Boden mit Fußbodenheizung anbietet. Nachdem er alle Angebote geprüft hat, kennt er ungefähr die Kosten, die auf ihn zukommen werden.

Zusammen mit dem Grundstück, der Halle, dem Boden, der Außenanlage und einem Pelletofen summieren sich die Investitionskosten auf etwa 950.000 EUR. Den Innenausbau möchte er mit seinen Angestellten allein durchführen, um Kosten zu sparen.

Bankgespräch

 

Das Gespräch mit der Hausbank ist positiv. Sie ist bereit, ihm die Gesamtfinanzierung zu gewähren. Bevor er einen Vertrag unterschreibt, erfährt er in einem Gespräch mit Kollegen, dass es für sein Vorhaben Fördermittel geben könnte. Dabei könnte er entweder ein günstiges Förderdarlehen oder sogar nicht rückzahlbare Zuschüsse beantragen. Er kommt ins Grübeln. Wie kann er herausfinden, welche Fördermittel zu seinem Vorhaben passen?

Sinnvoll wäre, nicht nur die passenden Fördermittel zu finden, sondern auch die Gesamtfinanzierung so zu gestalten, dass er innerhalb von 20 Jahren die Halle bezahlt hätte.

Hier kann ein Unternehmen von Fördermitteln erfahren

 

Über die Wirtschaftsförderung erfährt er, dass er genau in einem Fördergebiet bauen wird. Dabei unterscheidet man C- und D-Fördergebiete. In C-Fördergebieten gibt es bis zu 30 Prozent nicht rückzahlbare Zuschüsse, in D-Fördergebieten bis zu 20 Prozent.

Voraussetzung für Zuschüsse

 

Eine weitere Voraussetzung ist die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, die insgesamt fünf Jahre bestehen müssen. Falls ein neuer Arbeitnehmer kündigt, muss er ihn ersetzen. Wenn er drei neue Arbeitsplätze schaffen würde, könnte er für die förderfähigen Investitionskosten einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 30 Prozent erhalten. Ausschlaggebend ist, dass er zu den kleinen Unternehmen zählt, seine Branche auf der Positivliste steht, das Vorhaben in einem C-Fördergebiet durchgeführt und seine Betriebsstätte erweitert wird.

Pro neuem Dauerarbeitsplatz muss die förderfähige Ausgabe 250.000 EUR betragen.

Rechenbeispiel:

 

250.000 EUR * 3 Mitarbeiter = 750.000 EUR * 30% Zuschuss = 225.000 EUR

Bei der Schaffung von drei neuen Arbeitsplätzen kann er einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 225.000 EUR erhalten!

Damit er den Zuschuss beantragen kann, darf noch kein Angebot unterschrieben sein. Nachdem der Antrag bewilligt wird, gibt es noch einige Hürden, die genommen werden müssen. Sinnvoll ist es, sich von einem kompetenten Berater helfen zu lassen. Wenn der oder die Beraterin bei der BAFA oder der NRW Bank gelistet ist, kann ein Beraterzuschuss von 50% beantragt werden.

Bei der richtigen Fördermittel- und Finanzplanung kann ein Unternehmen viele Tausend EURO sparen. Außerdem gibt es zusätzlich Zuschüsse für einen Druckluftkompressor, einen Pelletofen und für die Beratung.

Wie gesagt, man muss nur wissen, wo die Fördermittel zu finden sind und schon kann ein Unternehmen sehr viel Geld sparen.

Viel Erfolg bei Ihrem nächsten Vorhaben wünscht Ihnen

Silke Bremser

Die Geldfinderin